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Barta: „Habe versucht, mir von jedem Trainer das Positive anzueignen“

Vor jedem Löwen-Heimspiel bieten wir Euch das Löwengebrüll Stadionmagazin als kostenloses ePaper. Im Ausschnitt aus der aktuellen Ausgabe spricht Jan Barta.

"Mein Lieblingsort in Frankfurt", sagt Jan Barta über die Eissporthalle, in der er seit drei Jahren fast täglich mehrere Stunden verbringt. Erst als Trainer der U15 im Nachwuchs des Löwen Frankfurt e.V., dann als Coachder U17 und der U20, seit dieser Saison auch als Assistenztrainer der Profis. Hier fungiert er als Development Coach. 

Seine erste Station am Ratsweg liegt allerdings weit zurück. 2005 wechselte der gebürtige Bad Nauheimer zu den Frankfurt Lions, wo er 23 Spiele in der DEL absolvierte. Sechs weitere Spielzeiten verbrachte er in seiner Geburtsstadt, bevor er 2011 wiederum für eine Saison nach Frankfurt kam. Die letzten fünf Jahre seiner aktiven Karriere spielte Barta bei den Moskitos Essen. Insgesamt absolvierte der Stürmer in der Oberliga 522 Matches, in denen er bei 259 Treffern auf stolze 614 Scorerpunkte kam. Warum er schon mit 32 Jahren seine aktive Karriere beendete, wie er zum Eishockey kam und was er heute macht, verriet der heuer 36-Jährige Löwengebrüll-Mitarbeiter Michael Löffler.

Das gesamte Interview findet ihr hier im Löwengebrüll ePaper.

Löwengebrüll: Wie kamst Du zum Eishockey?

Jan Barta: „Meine Eltern stammen aus der früheren Tschechoslowakei, mein Vater spielte bis ins Junioren-Alter Eishockey. Als Kind nahm er mich immer zum Publikumslauf mit. Dabei fiel ich eines Tages dem früheren Bad Nauheimer Profi Rolf "Pilo" Knihs auf, der mich zum Training einlud.“

Löwengebrüll: Als gebürtiger Bad Nauheimer hast Du von klein an die Rivalität zwischen den Roten Teufeln und den Löwen miterlebt. Warum ist sie so groß, was macht diese aus?

Barta: „Ich glaube, die Gründe sind die Nähe der Standorte und der Neid. Jeder Verein hat etwas, was ihn von anderen Vereinen unterscheidet. Die Roten Teufel spielen in einer kleinen Gemeinschaft, in der jeder mit Eishockey verwachsen ist, den Verein liebt. Die Löwen haben wieder ein großes Stadion in einer Metropole, eine riesige Fangemeinde und tolle Trainingsbedingungen.“

Löwengebrüll: Was traust Du der Mannschaft zu?

Barta: „Sicher können wir nicht jedes Spiel gewinnen. Es wird auch Niederlagen geben. Die Gegner stellen sich irgendwann auf uns besser ein. In der Mannschaft steckt genügend Qualität, sie muss sie nur aufs Eis bringen. Ich glaube, dass dass Trainerteam und die Mannschaft immer einen Weg finden werden, der zum Erfolg führt.“

Das gesamte Interview findet ihr hier im Löwengebrüll ePaper.