Interview

Basti Kucis: “Ich werde von Spiel zu Spiel ruhiger.“

Vor jedem Löwen-Heimspiel bieten wir euch das Löwengebrüll Stadionmagazin als kostenloses ePaper.

Im Ausschnitt aus der aktuellen Ausgabe spricht Bastian Kucis.

Wenn auf einen Spieler die Aussage passt, "er spielt gegen die Seinen", dann auf Bastian Kucis. Der Torwart, der in einem Monat 24 Jahre alt sein wird, wuchs in Kaufbeuren auf. Er spielte dort in allen Jugendmannschaften, mit zwölf Jahren schon in der Schüler-Bundesliga. 
Als 16-jähriger hütete er das Tor des Kaufbeurer DNL-Teams. Mit erst 17 Lenzen auf dem Buckel feierte er bereits seine Profi-Premiere im DEL2-Team der Buron Joker. Über das kommende Spiel, aber auch über seine Saison und die der Mannschaft sprach der mit Löwengebrüll-Mitarbeiter Michael Löffler.

Das gesamte Interview findet ihr hier im Löwengebrüll ePaper.

Ist das für Dich heute ein besonderes Match?

Bastian Kucis: Ja und nein. Eigentlich ist es ein Spiel wie jedes andere. Es werden wie immer drei Punkte vergeben. Aber ich habe in der gegnerische Mannschaft einige Freunde aus meiner Kindheit. Und das macht es zu einer ganz besonderen Angelegenheit.

Wer sind die Freunde? Und hast Du noch Kontakt zu ihnen?

Kucis: Mit Verteidiger Denis Pfaffengut habe ich schon als Sechsjähriger im Team gespielt, mit Stürmer Fabian Koziol in der Jugend. Auch der heutige Co-Trainer Sebastian Osterloh war mein Teamgefährte. Ich kenne noch paar mehr. Ab und an telefonieren wir, aber nicht regelmäßig.

Kommen wir zu Dir. Du warst schon 2018/19 als Goalie in Frankfurt. Ist es jetzt für Dich anders als damals?

Kucis: Ich habe mich hier schon damals wohl gefühlt, wäre auch gern in Frankfurt geblieben. Ich war aber Förderlizenzspieler der Kölner Haie und musste mich nach dem dortigen Vertrag richten. Wenn ich einen Vergleich zu damals ziehen soll, hat sich im Umfeld kaum etwas geändert. Franz war schon damals hier, die Kameradschaft war ebenso gut wie heute. Jetzt ist vielleicht alles professioneller geworden. 
Wenn etwas anders ist, dann ich selbst. Ich habe inzwischen Erfahrung gesammelt. Und (lacht) muss jetzt nicht mehr den Bus ausräumen, das machen die Jüngeren.

Ist es gerade für die Torhüter schwieriger, dass wegen dem prallen Terminkalender kaum trainiert wird?

Kucis: Wir Torhüter sind in Frankfurt in der glücklichen Lage, dass unser Training immer stattfindet. Wir gehen täglich aufs Eis. Mit Torwart-Trainer Valtteri Salo und Development Coach Jan Barta, der uns warmschießt. Auch Spieler, die aus einer Verletzungspause kommen, sind mit uns auf dem Eis. Außerdem bekommen wir noch Unterricht am Video. 
Da werden uns unsere Fehler gezeigt, die wir gemacht hatten. Oder spezifische Eigenarten des kommenden Gegners, wie und von wo aus sie gern schießen. Entsprechend dieser Erkenntnisse wird dann auf dem Eis geübt.

Das gesamte Interview findet ihr hier im Löwengebrüll ePaper.