Interview

Clayton Beddoes: "Wir wollen füreinander spielen"

Im Interview mit loewen-frankfurt.de spricht der neue Löwen Coach über seine Erinnerungen und Ziele in Frankfurt.

Diese Nachricht sorgte für Aufsehen: Clayton Beddoes ist neuer Cheftrainer der Löwen Frankfurt und führt die Mannschaft die mit Spannung erwartete Oberliga-Saison. Wir hatten die Gelegenheit, mit dem Kanadier über sein Engagement bei den Löwen zu sprechen.

Hallo Clayton, willkommen zurück in Frankfurt. So schnell kann es gehen…
Ja, allerdings. Ich hatte mir vorgenommen, wieder als Trainer zu arbeiten. Dass ich nun in wieder Frankfurt gelandet bin, macht mich glücklich.

Warum hast Du Dich für die Löwen Frankfurt entschieden?
Das gesamte Konzept der Löwen gefällt mir und außerdem freue ich mich, mit unserer jungen Mannschaft zusammen zu arbeiten. Meine Familie hat sich schon damals in Frankfurt wohl gefühlt, und so war es eine eindeutige Entscheidung, hierher zurückzukehren.

Welche Perspektive siehst Du mit dem jungen Team, dass die Löwen aufbauen?
Ich sehe uns als ein starkes Team in der Oberliga mit dem Potenzial erfolgreich zu sein. Natürlich ist es wichtig, uns gut vorzubereiten auf die Spielzeit und uns stetig weiterzuentwickeln.

Was ist für Dich die persönliche Herausforderung bei den Löwen?
Meine Herausforderung ist, ein Team aufzubauen, das in erster Linie füreinander spielt. Die Begriffe Stolz und Leidenschaft haben bei Frankfurter Teams aus meiner Erfahrung immer eine große Bedeutung gehabt und genau in diese Fußstapfen wollen wir auch in der kommenden Saison treten.

Welche Erinnerungen hast Du an Deine Zeit in Frankfurt?
Ich erinnere mich gerne an einige schöne Erfolge in der Hauptrunde und die Stimmung in der Mannschaft. Privat ist der tolle Weihnachtsmarkt hängen geblieben, der insbesondere meiner Familie viel Spaß bereitet hat. Wir haben uns sowieso sehr wohl in Frankfurt gefühlt.

Du warst ein Jahr lang in Kanada, was hast Du in dieser Zeit gemacht?
Ich habe sehr viel Zeit mit meiner Familie verbraucht und mich über die Geburt meines dritten Sohnes gefreut. Außerdem habe ich sehr viele Spiele live gesehen. Zum einen in Red Deer, wo wir wohnen und NHL-Spiele der Edmonton Oilers und der Calgary Flames. Als Trainer habe ich freiwillig hier und da ausgeholfen.

Was verbindest Du Dich persönlich mit dem Eishockey in Frankfurt?
Frankfurt hat durch seine Fans eine enge Verbindung zum Eishockey, die Leute sind einfach eishockeyverrückt. Und wie ich bereits sagte, ich hatte immer das Gefühl, dass Eishockey in Frankfurt sehr mit Idealen wie Stolz und Ehre verbunden ist. Und das macht die Aufgabe für mich natürlich nochmal reizvoller.

Clayton Beddoes trifft mit seiner Familie am 19. August 2011 in Frankfurt ein.