Zum zweiten Mal Derbysieger. Am vergangenen Dienstag besiegten die Löwen den EC Bad Nauheim in Frankfurt. Davor konnten sie die Heilbronner Falken besiegen. Damit haben sie mittlerweile fünf Siege in Folge gesammelt. Am Freitag geht es für die Löwen nach Bietigheim in die EgeTrans Arena. Anpfiff der Partie ist um 20 Uhr.

 

Aufgrund der aktuellen Bestimmungen von Bund und Ländern sind derzeit keine Zuschauer zu Profisportveranstaltungen zugelassen. Die Partie wird aber live auf SpradeTV übertragen.

 Lage der Löwen: 5 Siege in Folge

Der Sieg gegen Kassel war ein Wandel für die Löwen. Momentan läuft eine Siegesserie, die sich sehen lassen kann. Mit Bietigheim trifft man am Wochenende auf einen schweren Gegner und ist noch dazu von Ausfällen geplagt. Um den Kader zu verstärken wurden Eric Stephan (von den Bietigheim Steelers) und Magnus Eisenmenger (von den Augsburger Panthern) verpflichtet.

Die Position des Top-Scorers hält weiterhin Adam Mitchell mit 26 Punkten. Martin Buchwieser ist weiterhin der torgefährlichste Löwe. Manuel Strodel muss nach seinen spektakulären Blocks verletzt aussetzten. Außerdem fehlen Kyle Wood, David Suvanto, Max Faber und Constantin Vogt weiterhin.Auch Sebastian Collberg fehlt.

Der Gegner: Ein schwerer Gegner

Momentan besetzt Bietigheim den dritten Tabellenplatz. In den letzten fünf Spielen mussten sie allerdings zwei Niederlagen hinnehmen. Löwen-Neuzugang Eric Stephan trifft am Freitag erstmals auf seine ehemaligen Teamkollegen bei den Steelers. Mit C.J. Stretch, Tim Schüle und Brett Breitkreuz gastieren drei ehemalige Frankfurter.

Top-Scorer ist aktuell Riley Sheen. Der Kanadier konnte bisher 31 Punkte auf seinem Konto verbuchen und hat gleichzeitig auch die meisten Tore geschossen. 17-mal beförderte er das Runde bereits ins Eckige. Außerdem verpflichteten sie vor kurzem den kanadischen Stürmer Evan Jasper.

 

Bilanz: Korrekturbedarf

Die Löwen müssen ihre Chance am Freitag nutzen und die Statistik aufpolieren: 37-mal trafen die beiden Mannschaften bereits aufeinander. 17 Spiele konnten die Löwen bisher für sich entscheiden. 20 Siege können sich die Baden-Württemberger auf die Fahne schreiben. Die Torbilanz spricht allerdings für Frankfurt. Insgesamt 125 Tore konnten die Löwen schießen, während die Steelers 120 vorweisen können. Es wird also ein spannender Kampf werden.