Vorschau

Die Steelers kommen! Löwen erwarten Bietigheim zum Spitzenspiel

43. Spieltag, DEL2-Saison 2020/2021 – Löwen Frankfurt gg. Bietigheim Steelers – Do., 18.03.2021 um 19:30 Uhr

Die Hauptrunde ist auf die Zielgerade eingebogen und die Löwen Frankfurt haben die Playoffs bereits fest im Auge. Im Spitzenspiel gegen die Bietigheim Steelers möchten die Löwen dabei nicht nur drei wichtige Punkte im Kampf um eine möglichst gute Ausgangsposition in der Schlussrunde einheimsen, sondern auch ein Ausrufezeichen gegen den Aufstiegskonkurrenten setzen. Anpfiff ist um 19:30 Uhr in der Eissporthalle Frankfurt.

Aufgrund der aktuellen Bestimmungen von Bund und Ländern sind weiterhin keine Zuschauer zu Profisportveranstaltungen zugelassen. Die Partie wird aber live auf SpradeTV übertragen.

Lage der Löwen: Selbstbewusst ins Spitzenspiel

Nach drei Erfolgen in Serie gehen die Löwen mit neuem Selbstvertrauen in das ewig-junge Spitzenspiel gegen den Rivalen aus dem Ellental. Auch beim 5:2-Heimsieg im Nachholspiel gegen die Dresdner Eislöwen zeigte das Löwen-Rudel seine aktuell starke Form. Ein Faktor war dabei sicher die Rückkehr von Kyle Wood und Mike Fischer. Doch auf die Rückkehr zweier Spieler folgt die nächste Schock-Nachricht: Für Kapitän Adam Mitchell ist die Saison aufgrund einer Schulter-OP vorzeitig beendet.

Wenigstens eine gute Nachricht gibt es. Topscorer Kale Kerbashian, verbuchte gegen die Eislöwen seinen ersten Treffer im neuen Dress. Mit 15 Treffern und 29 Vorlagen führt er die interne Scorerliste weiter an.

Der Gegner: Jederzeit für ein Ausrufezeichen gut

Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen die direkte Konkurrenz aus Freiburg und Bad Tölz sind die Steelers zwar von Platz 2 auf den vierten Rang abgerutscht, ließen zuvor aber mit einem Auswärtssieg beim extrem heimstarken Tabellenprimus aus Kassel aufhorchen.

Die Qualität ist im Kader der Steelers hoch wie eh und je. Neben den Ex-Löwen Jimmy Hertel, Tim Schüle, Brett Breitkreuz, CJ Stretch wird das Augenmerk der Löwendefensive auch besonders auf Topscorer Riley Sheen liegen, der aufgrund seiner 24 Tore die punktgleiche Steelers-Institution Matt McKnight (49 Scorerpunkte) von der Spitze der internen Topscorerliste verdrängt hat.

Bilanz: Ausbaufähig

Kein Team lag den Löwen im bisherigen Saisonverlauf bislang weniger als die Mannschaft von Trainer Daniel Naud. Alle drei Partien entschieden die Steelers für sich und erzielten immer mindestens fünf Treffer. Darüber hinaus sind die Steelers eines von nur zwei Teams, das eine positive Bilanz gegen die Löwen aufweist. Von den bisherigen 39 Partien konnten die Löwen nur 17 für sich entscheiden. Entsprechend ist auch die Torbilanz knapp negativ (130:132).