Interview

Eric Stephan: "Die Meistersmannschaft von 2017 war eine Supertruppe, diesmal scheint es mir auch eine sehr gute Einheit zu sein."

Vor jedem Löwen-Heimspiel bieten wir Euch das Löwengebrüll Stadionmagazin als kostenloses ePaper. Im Ausschnitt aus der aktuellen Ausgabe spricht Eric Stephan.

Obwohl er erst seit knapp drei Wochen in der Kabine der Löwen sitzt, ist er daus der aktuellen Mannschaft, der der dort als Erstes saß. Der von den Bietigheim Steelers gekommene Verteidiger Eric Stephan, wurde
am Ratsweg 2017 DEL2-Meister. Von 2016 bis 2018 trug er 124 Mal das Löwen-Trikot und kam in dieser Zeit auf eine hervorragende Plus/Minus-Statistik von +49.

Nach den Ausfällen von Max Faber, Kyle Wood und David Suvanto, blieben Trainer Franz David-Fritzmeier nur vier Verteidiger. Adam Mitchell hilft aktuell aus, doch das reicht noch nicht. Als der Coach und Sportdirektor erfuhr, dass Eric Stephan frei sei, sprach er bei ihm sofort vor und machte den Wechsel schnell perfekt. Über die Gründe seines Wechsels, über seine Frankfurter Vergangenheit, die neue Mannschaft und über die Chancen der Löwen sprach der 27-Jährige mit Löwengebrüll-Mitarbeiter Michael Löffler.

Das gesamte Interview findet ihr hier im Löwengebrüll ePaper.

Wie kam dieser Blitztransfer zustande?

Stephan: Ich hatte in Bietigheim gewisse Differenzen mit dem Trainer. Wir haben uns deshalb getrennt, nicht im Bösen. Sofort haben sich beimeinem Agenten mehrere Vereine gemeldet. Franz Fritzmeier war einer der ersten. Dadurch, dass ich Frankfurt schon kenne und es ein ambitionierter Traditionsverein ist, entschied ich mich schnell für die Löwen.

Du hast in Frankfurt 2016 bis 2018 gespielt, hast die Löwen also erst vor drei Jahren verlassen. Kennst Du noch jemanden aus der damaligen Zeit?

Stephan: Der einzige Löwe aus der aktuellen Mannschaft, der schon damals in Frankfurt spielte, ist Max Faber, der die letzten zehn Punktspiele sowie die Playoffs 2018 für die Löwen bestritt. Und in zehn Playoff-Spielen stand an der Bande Sportdirektor Franz Fritzmeier, der die Mannschaft nach dem 0:2-Rückstand im Viertelfinale gegen Kassel übernahm, Ordnung in die anfällige Defensive brachte und uns mit vier Siegen in Folge ins Halbfinale führte. In der Jugend habe ich mit Patrick Klein und Mike Mieszkowski gespielt, in der DEL-Mannschaft der Nürnberg Ice Tigers mit Manuel Strodel.

Nun will es der Zufall, dass zwei deiner ersten fünf Begegnungen im Löwen-Trikot gegen die Bietigheim Steelers steigen. Etwas Besonderes?

Stephan: Dass man gegen ehemalige Mitspieler antritt, ist im Eishockey normal. Aber es ist schon ein komisches Gefühl, gegen Jungs aufs Eis zu gehen, mit denen man noch vor zweieinhalb Wochen in einer Mannschaft gespielt hat. Ich habe im Team der Steelers viele Freunde, vor allem diejenigen, die mit mir schon in Frankfurt gespielt hatten. Also C.J. Stretch, Tim Schüle, Brett Breitkreuz. Ich freue mich, sie wieder zu sehen. Aber auf dem Eis hört während des Matches die Freundschaft auf.

Das gesamte Interview findet ihr hier im Löwengebrüll ePaper.