Spielbericht

Erster Sieg der Vorbereitung: Löwen bezwingen Steelers

Löwen Frankfurt gewinnen auswärts mit 5:2

Bietigheim (NB) – Nach einem Jahr Pause trafen die beiden Lieblingsrivalen der DEL2 wieder aufeinander – diesmal in der Saisonvorbereitung der PENNY DEL. In der Bietigheimer EgeTrans-Arena gab es ein Wiedersehen mit altbekannten Gesichtern wie C.J. Stretch und Tim Schüle. Das Durchwechseln der Reihen nach der Partie gegen die Düsseldorfer EG machte sich bei den Frankfurtern bezahlt. Nicht zuletzt durch eine starke Abwehrleistung konnten sich die Löwen gegen den zukünftigen Hauptkonkurrenten, um den Klassenerhalt durchsetzen. Die Tore für die Löwen Frankfurt erzielten Brett Breitkreuz, Magnus Eisenmenger, Carson McMillan, Ryon Moser und Davis Vandane.

Duell auf Augenhöhe

Der erste Spielabschnitt startete zunächst etwas verhalten, entwickelte sich aber im weiteren Verlauf zu einem munteren Spiel, welches beiden Teams gute Chancen bot. Zu Beginn zeigten sich die Löwen ein wenig angriffslustiger als die Gastgeber. Nathan Burns zog über links in Richtung Tor, kurz darauf witterte auch Ryon Moser seine Gelegenheit zu einem frühen Treffer. Aber in beiden Fällen war Steelers-Keeper Sami Aittokallio zur Stelle. Ex-Bietigheimer Brendan Ranford versuchte es mit einem Diagonalpass zu Brett Breitkreuz, dessen Direktabnahme das Tor aber knapp verfehlte.

Der Führungstreffer für die Bietigheim Steelers kam somit recht unerwartet für die Löwen. Josh Atkinson verwertete einen Abpraller nach einem Schussversuch von Maximilian Renner zum 1:0. Im Anschluss an das erste Tor folgte das erste Überzahlspiel für die Löwen und der Ausgleichstreffer ließ nicht lange auf sich warten. Wieder war es ein Abpraller, der zum gewünschten Ergebnis führte. Dylan Wruck zielte auf Sami Aittokallio, der den Puck nicht festmachen konnte. Brett Breitkreuz wartete an der richtigen Position und netzte zum 1:1 ein.

Chris Wilkie nutzte einen Moment der Unaufmerksamkeit in der Löwen-Abwehr, doch Jake Hildebrand reagierte blitzschnell und der Puck landete in seiner Fanghand. Beide Teams erspielten sich mehr Chancen als noch in den ersten zehn Spielminuten. Kurz vor Drittelende machte sich Dominik Bokk noch einmal alleine auf den Weg in Richtung Tor, scheiterte dann jedoch im direkten Duell mit dem Steelers Torwart.

Schnelles Umschaltspiel der Löwen Frankfurt

Direkt zu Beginn des zweiten Spielabschnitts gelang es den Löwen, sich immer wieder im Angriffsdrittel festzusetzen. Die harte Arbeit wurde in der 24. Minute belohnt: Davis Vandane schickte die Scheibe von der blauen Linie direkt aufs Tor. Wie bereits beim Ausgleichstreffer konnte Sami Aittokallio den Puck nicht kontrollieren und Magnus Eisenmenger, der bereits an einigen Offensivaktionen des Spiels beteiligt war, netzte zum 2:1 ein.

Es folgte eine starke Sequenz der Frankfurter, bei der der Bietigheimer Goalie ein ums andere Mal gefragt war. Im Powerplay prüfte Dylan Wruck die Fähigkeiten von Sami Aittokallio, konnte den Puck aus sehr spitzem Winkel aber nicht im Tor platzieren. Mit einem satten Schlagschuss versuchte auch Kevin Maginot sein Glück, jedoch leider ohne Erfolg.

Die Löwen setzten die Steelers weiter unter Druck. In der 36. Minute gelang Dominik Bokk eine starke Vorlage, indem er gut aufpasste und Carson McMillan bediente, der dem Steelers-Keeper mit seinem schnellen Abschluss keine Abwehrchance ließ. So ging es mit einer verdienten 3:1-Führung für die Gäste in die zweite Drittelpause.

Abpraller sind Erfolgsbringer

Nach zwei Minuten im letzten Drittel stand es bereits 4:1 aus Löwen-Sicht. Ryon Moser platzierte einen satten Schuss mitten durch die Beinschoner von Sami Aittokallio. Durch starkes Forechecking verhinderten die Löwen immer wieder den Spielaufbau der Steelers. Die Angriffe endeten spätestens in der neutralen Zone.

Zwei Strafen in der 47. und 49. Spielminute brachten die Mainstädter dann kurzzeitig in doppelte Unterzahl. Kaum waren die Löwen wieder zu viert, nutzte der ehemalige Frankfurter Publikumsliebling C.J. Stretch einen erneuten Abpraller zum Anschlusstreffer für die Gastgeber. Im Anschluss musste sich die Löwen-Defensive erst einmal wieder sortieren, konnte jede heikle Situation aber erfolgreich abwehren.

In der 56. Minute traf Davis Vandane mit einem platzierten Schuss von der blauen Linie und sorgte somit für den zweite Powerplay-Treffer der Löwen und einen verdienten 5:2-Endstand aus Frankfurter Perspektive.

Ausblick

Das nächste Vorbereitungsspiel findet bereits am kommenden Sonntag, den 04.09.2022 in der Helios Arena gegen die Schwenninger Wild Wings statt. Los geht es um 16:30 Uhr. Die Partie wird auf dem YouTube Kanal der Schwenninger Wild Wings übertragen.

Bietigheim Steelers - Löwen Frankfurt 2:5 (1:1;0:2;1:2)