Interview

„Fitness ist maßgeblich für den Erfolg“

Tim Bornhausen absolviert bei unserem Partner FitnessFirst seit August eine Ausbildung und ist sozusagen der Experte in Sachen Fitness im Löwen Team.

Fitness First unterstützt die Löwen Frankfurt auch in der kommenden Oberliga-Spielzeit. Das Löwen Team nutzt die optimalen Trainingsbedingungen in dem Club auf der Hanauer Landstraße 148a in unmittelbarer Nähe der Eissporthalle Frankfurt.

Und ein Löwe ist selbst seit kurzem fest bei unserem Partner: Tim Bornhausen hat im August 2011 eine Ausbildung bei Fitness First begonnen und ist sozusagen der Experte rund um Fitness im Team der Löwen Frankfurt.

Hallo Tim, wie läuft die Saisonvorbereitung für Dich?
Tim: „Sehr gut. Es ist deutlich spürbar, dass wir alle im Sommer etwas getan haben und die Fitness mit auf das Eis bringen. Das Tempo beim Training auf dem Eis ist sehr hoch, aber ich merke, dass ich mich an die Geschwindigkeit gewöhne und durch das hohe Niveau auch selbst besser werde.“

Worauf legt Ihr neben dem Eistraining besonderen Wert?
Tim: „Wir bauen natürlich auf unsere Kondition, die wir in Form von Fahrrad fahren oder Dauertreppenläufen trainieren. In der Vorbereitung waren wir, zusätzlich zu dem Eistraining, bis zu fünfmal pro Woche mit dem Fitnesstraining beschäftigt. Auch während der Saison geht das Training neben dem Eis selbstverständlich weiter. Das Krafttraining üben wir hauptsächlich bei unserem Partner Fitness First auf der Hanauer Landstraße in Frankfurt aus. Die Langhantelübung für Rumpf und Beine ist aus meiner Sicht die härteste Disziplin.“

Wie hast Du Dich im Sommer auf die neue Saison vorbereitet?
Tim: „Ich habe im Durchschnitt sechsmal die Woche trainiert mit zwei Einheiten pro Tag. Einmal Ausdauer auf dem Ergometer und dem Laufband bei Fitness First, in der zweiten Einheit ging es dann um die Kraft: Kniebeugen, Bankdrücken, Umsetzen und Reißen und verschiedene Halteübungen waren die Hauptinhalte. Außerdem war ich schon mit einem Teamkollegen in Diez-Limburg rund vier Wochen vor dem offiziellen Trainingsauftakt in Frankfurt auf dem Eis.“

Wo liegen die Schwerpunkte im Bereich Fitness einer Eishockeymannschaft?
Tim: „Eishockey stellt hohe Anforderungen an den gesamten Körper und ist daher im Trainingsbereich sehr komplex: Wir arbeiten ständig an unserer Ausdauer im aeroben Bereich, aber genauso viel Wert legen wir auf das so genannte anaerobe Training hinsichtlich unserer Schnellkraft, die bei unseren Einsätzen auf dem Eis notwendig ist.“

Welche Rolle spielt die Kondition während einer langen Saison?
Tim: „Die Kondition und die allgemeine Konstitution ist sehr wichtig im Verlauf einer langen Saison. Gerade ab Januar merkt man, welches Team sich im Sommer anständig vorbereitet hat. Mannschaften oder Spieler, die im Sommer weniger trainiert haben, fallen ab. Mannschaften mit einer intensiven und vor allem richtig ausgeführten Vorbereitung können das Leistungslevel halten, was ein ausschlaggebender Faktor für den Erfolg sein kann.“

Im Frühjahr warst Du auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle. Jetzt bist Du bei unserem Partner Fitness First tätig. Welche Ausbildung machst Du?
Tim: „Ich habe dort seit dem 1. August 2011 eine Ausbildung als Sport- und Fitnesskaufmann begonnen.“

Was sind die Ausbildungsinhalte bei Fitness First?
Tim: „Da ich in der Fitness First Zentrale auf der Hanauer Landstraße beschäftigt bin, die deutschlandweit für alle unsere Clubs zuständig ist, mache ich eine kaufmännische Ausbildung und verbinde dies mit dem Thema Fitness und Sport. Ich durchlaufe natürlich alle Abteilungen: Derzeit bin ich im Marketing eingesetzt, weitere Bereiche werden beispielsweise die Buchhaltung, die Personalabteilung und der Customer Service sein. Ein weiterer wichtiger Teil wird die Betreuung unserer Mitglieder vor Ort im Club sein. 

Wie kannst Du Deine Ausbildung mit Deiner Leidenschaft Eishockey vereinbaren?
Tim: „Fitness First unterstützt mich mit großem Entgegenkommen und Verständnis. Somit kann ich beide Dinge gut vereinbaren und mich im Bereich Eishockey weiterzuentwickeln. Ich bin glücklich und dankbar angesichts dieser Situation, weil ich meine berufliche Laufbahn neben meiner Leidenschaft Eishockey parallel vorantreiben kann.“