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Fritzmeier: „In der Mannschaft ist viel mehr Leben“

Vor jedem Löwen-Heimspiel bieten wir Euch das Löwengebrüll Stadionmagazin als kostenloses ePaper. Im Ausschnitt aus der aktuellen Ausgabe spricht Franz-David Fritzmeier.

Es liegen turbulente Wochen hinter den Löwen Frankfurt. Ein Trainerwechsel, eine kleine Serie und die mehr als dreiwöchige Zwangspause, die diese unerwartet stoppte. Alles begann am 19. Dezember des vergangenen Jahres.

Einen Tag nach der 0:7-Pleite in Kassel übernahm Sportdirektor Franz-David Fritzmeier kommissarisch bis zum Saisonende auch das Traineramt bei den Löwen Frankfurt. Innerhalb einer Woche wurden unter seiner Führung drei Siege gefeiert. Doch dann machte die Corona-Pandemie den Löwen einen Strich durch die Rechnung.

Das gesamte Interview findet ihr hier im Löwengebrüll ePaper.

Löwengebrüll: Franz, es ist sicher nicht einfach, eine Mannschaft mitten in der Saison zu übernehmen. Aber unter solchen Umständen wie jetzt ist es wohl noch schwerer. Eine solche Unterbrechung des Spiel- und Trainingsbetriebs, wie funktioniert das?

Franz-David Fritzmeier: „Im Sommer wäre eine solche Pause normal. Aber mitten in der Saison dreieinhalb Wochen ohne Spiele und vor allem auch ohne jegliches Training, das ist schon Wahnsinn. Wir mussten mit der Situation sehr behutsam umgehen, durften die Spieler nicht in Gefahr bringen. Schließlich ist auch während der Quarantänezeit ein Spieler krank geworden. Die Jungs mussten alle daheim bleiben. Sie sind keine Fußball-Profis, die in ihren großen Häusern ein eigenes Fitness-Studium haben. So mussten sie sich mit kleinen Übungen wie Liegestütze, Kniebeugen oder Seilspringen fit halten.“

Löwengebrüll: Wie hat alles nach der Pause im ersten Spiel in Kaufbeuren funktioniert?

Fritzmeier: „Grundsätzlich war ich sehr zufrieden. Die Bereitschaft von allen eingesetzten Spielern war 60 Minuten lang vorhanden. Klar war alles nicht perfekt. Vieles wirkte hektisch, wir haben auch zu viele Fehler gemacht. Doch alles andere wäre nach der Spiel- und Trainingspause auch verwunderlich. Für mich war wichtig, dass wir nach dem 2:4 zurückgekommen sind, die Mannschaft an sich glaubte.“

Löwengebrüll: Wie wird überhaupt die Reihenfolge für die Playoffs ermittelt? Es ist zu befürchten, dass am Ende nicht alle Mannschaften die gleiche Anzahl der Spiele absolvieren werden. Was dann?

Fritzmeier: „Als die DEL2 gestartet war, dachten wir alle mehr über die Anzahl der zugelassenen Zuschauer als über die Anzahl der Spiele nach. Die DEL ist hingegen erst um die Jahreswende herum gestartet. Da wusste man schon genau, wie prekär die Lage ist. Und sie hat sich dazu entschieden, die Platzierung nicht nach den absolut erzielten Punkten zu bestimmen, sondern nach dem Punkteschnitt aus den erzielten Zählern durch die Anzahl der gespielten Matches. Für mich persönlich ist dieses Verfahren alternativlos. Ich will nicht vorgreifen, denke aber, dass auch in der DEL2 diese Modalität beschlossen wird. Doch wir müssen auf alle Szenarien vorbereitet sein.“

Das gesamte Interview findet ihr hier im Löwengebrüll ePaper.