Spielbericht

Heimspielkrimi – Löwen unterliegen knapp gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven

Das erste PENNY DEL–Heimspiel der Saison für die Löwen Frankfurt am Sonntag, den 18. September 2022 sollte, trotz einer starken Führung mit drei Toren im ersten Drittel, nicht siegreich zu Ende gehen

Frankfurt (JJ) - Mit einem 3:4 verloren die Löwen nach einer spannenden Partie auf heimischem Eis gegen die Pinguine aus Bremerhaven. Die Tore für die Löwen erzielten Dominik Bokk, Carter Rowney und Brett Breitkreuz. (3:0, 0:2, 0:2)

Der Spieltag wurde präsentiert von Autohaus Nix.

Torjubel Schlag auf Schlag

Große Überlegenheit der Raubkatzen im ersten Drittel und das entscheidende Nutzen der Chancen. Mit viel Dampf zeigte das Rudel seine Krallen und schon nach wenigen Minuten sollte Dominik Bokk der Führungstreffer gelingen. Aus halbrechter Seite befreite er sich aus den Fängen der Pinguine und netzte den Puck ein. Der nächste Treffer ließ nicht lange auf sich warten. Ein gekonntes Zuspiel von Dominik Bokk in der zehnten Spielminute auf Carter Rowney, der gut positioniert nur noch einnetzen musste. Auf diese zwei schnellen Tore folgte Druck von Seiten der Gäste, denen es aber im ersten Drittel nicht gelang, ihre Möglichkeiten zu nutzen. Den Löwen hingegen gelang es, sich immer wieder frei zu spielen und so wurde die Führung in der 17. Spielminute durch ein Tor durch Brett Breitkreuz weiter ausgebaut.

Bremerhaven dreht die Partie

Im zweiten Drittel musste Jake Hildebrand häufiger die Situationen klären als noch zu Beginn, da die Chancen der Fischtown Pinguins deutlich besser genutzt wurden. Der Goalie der Löwen glänzte mit seinen guten Reflexen und Paraden und konnte so die Führung der Frankfurter lange Zeit erhalten. Bremerhaven wurde deutlich gefährlicher und die Löwen konzentrierten sich verstärkt auf die Defense. Im Gegensatz dazu hatten sie jedoch weniger Chancen im Angriff und einige Probleme sich gegen die Gäste frei zu kämpfen.

Während eines Wechsels der Hausherren konnte sich Alex Friesen unbeobachtet freilaufen und stand allein vor Jake Hildebrand, der keine Chancen gegen den Angriff hatte. Schon wenig später erhöhten die Pinguine durch Markus Vikingstad auf ein 2:3.

Kämpferisch bis zum Schluss

Die bessere Kontrolle des Spiels aus dem zweiten Drittel bauten die Gäste im letzten Drittel noch weiter aus und nutzen die Unachtsamkeiten der Hausherren gnadenlos aus. Für die Löwen blieben einige gute Aktionen jedoch ohne Erfolg. Dominik Bokk hatte in der 50. Spielminute eine Doppelchance, die jedoch von einer Fuß-Parade Maximilian Franzrebs gestört wurde. Die Pinguins wollten mit viel Druck nach vorne, doch die Defense der Löwen stand über weite Teile sehr stabil. Erst in der 55. Spielminute durchbrachen die Gäste die Löwenabwehr und nachdem Jake Hildebrand zwei Mal glänzend parieren konnte, musste er sich aus kurzer Distanz chancenlos gegen Christian Wejse geschlagen geben. Der Ausgleich für die Gäste. Die heiße Phase hatte begonnen und beide Mannschaften mobilisierten nochmal die letzten Kräfte. Ein Puckverlust der Löwen während eines Wechsels besiegelte dann dieses Spiel mit dem vierten Tor für die Pinguins Bremerhaven durch Nicholas B. Jensen.

Ausblick

Weiter geht es für die Löwen am Freitag, den 23. September um 19:30 Uhr in der Eissporthalle gegen die Iserlohn Roosters. Für alle, die nicht live vor Ort sein können wird das Spiel auf www.Magentasport.de übertragen. Selbstverständlich wird Euch auch der Live Ticker mit allen Informationen versorgen.

Löwen Frankfurt – Fischtown Pinguins Bremerhaven 3:4
(3:0, 0:2, 0:2)