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Home sweet home! Löwen freuen sich auf ihre Fans zum Heimauftakt

2. Spieltag – Löwen Frankfurt vs. ESV Kaufbeuren – So., 03.10. – DEL2-Saison 2021/2022

Es ist angerichtet! Nach schier ewigem Warten freuen sich die Löwen Frankfurt, erstmals nach anderthalb Jahren wieder ein Hauptrundenmatch vor ihren frenetischen und treuen Fans in der Höhle der Löwen austragen zu dürfen.

Nach dem souveränen 3:0-Auftaktsieg bei den Wölfen Freiburg und angesichts des stets attraktiven Gegners aus Kaufbeuren könnte die Vorfreude vor dem Heimauftakt in der DEL2 nicht größer sein.

Mit bester Stimmung erwartet die Löwengemeinde das Eröffnungsbully in der Eissporthalle Frankfurt am Tag der deutschen Einheit um 18:30 Uhr (Einlass 17 Uhr). Damit auch alle daheimgebliebenen Löwen-Fans an der großartigen Stimmung partizipieren können, wird die Partie wie gewohnt via SpradeTV in die heimischen Wohnzimmer gestreamt.

Lage der Löwen: Shutout zum Auftakt

Gleich vier neue Trümpfe von Oberlöwe Franz-David Fritzmeier stachen beim Saisonauftakt in Freiburg. Carson McMillan, der erst vor wenigen Tagen verpflichtete Yannick Wenzel und Rylan Schwartz trafen für die Mannen aus Mainhattan beim 3:0-Auswärtssieg in Freiburg.

Somit zeigten sich gleich beim Saisonauftakt drei Neuzugänge für sämtliche Treffer der vom Sportdirektor generalüberholten Löwen-Mannschaft verantwortlich und gaben mehr als nur einen Fingerzeig für das feine Näschen von Franz-David Fritzmeier.

Dass Jake Hildebrand gleich mit einem Shutout glänzte, sorgte für zusätzliche Freude bei den Südhessen.

Der Gegner: Kontinuität ist das Zauberwort

Während auf Frankfurter Seite die Vorfreude auf die „neuen Löwen“ groß ist, setzen die Buron Joker auf Kontinuität.

Gerade einmal drei Neuzugänge muss Chefcoach Rob Pallin in sein Team integrieren, wobei Markus Lillich, Simon Schütz und Jan Pavlu im Teamgefüge der Allgäuer eher als Role Player eingeplant sind.

Getragen werden soll die Mannschaft weiterhin vom finnischen Goalgetter Sami Blomqvist sowie den Kanadiern Tyler Spurgeon, John Lammers und Branden Gracel. Zwischen den Pfosten ruht die Hoffnung wie schon seit Jahren auf Stefan Vajs, der nach seiner letzten von Verletzungen geprägten Saison wieder an die Jahre 2016 – 2018 anknüpfen möchte, als er zweimal die Trophäe als bester Torwart der Liga einheimsen konnte.

Drei schmerzliche Abgänge mussten die Buron Joker an den „Lokalrivalen“ aus Ravensburg vermelden: Mit Julian Eichinger, Denis Pfaffengut und Florin Ketterer verließen drei wichtige Defensivstützen das Allgäu und sorgten mit dafür, dass ihr altes Team zum Saisonauftakt eine 2:4-Heimniederlage gegen die Towerstars einstecken mussten.

Prognose: Tore (fast) garantiert

Bei einer Bilanz von 21 Siegen aus 28 Spielen und einem Torverhältnis von 129:83-Toren sind die Buron Joker bislang einer der Lieblingsgegner der Löwen gewesen.

Zumal bei den Partien beider Mannschaften eines fast gewiss ist: Tore fallen nahezu immer. Nur fünf von 84 absolvierten Spieldritteln endeten torlos.

Ein gutes Omen für die Löwen wäre in jedem Fall die 1:0-Führung: In 14 von 15 Fällen verließen die Südhessen dann das Eis als Sieger.