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Intensives Testspielwochenende für die Löwen

Herausforderung für die Löwen beim Sachsenlottocup in Dresden

Am kommenden Wochenende gastieren die Löwen beim Sachsenlottocup in Dresden. Dabei steht für Samstag, den 27.8.2022 um 15.00 Uhr zunächst das Duell gegen die Iserlohn Roosters an. Je nach Turnierverlauf folgt am Sonntag, den 28.8.2022 dann eine weitere Partie entweder gegen die gastgebenden Dresdner Eislöwen oder die Düsseldorfer EG. Die Partien werden alle bei sprade.tv kostenpflichtig übertragen.

Nach dem schon recht vielversprechenden Testspielauftakt vor zwei Wochen, gegen den Rivalen aus Mannheim, folgt am morgigen Samstag ein weiterer „Lieblingsgegner“ der Löwen aus alten DEL-Tagen: die Iserlohn Roosters. Unvergessen ist die Play-Off-Serie aus dem Jahr 2008, als die damaligen Lions einen 1:3 Serienrückstand drehten und in sieben Spielen ins Halbfinale einzogen.
Mit dem damaligen Team haben die heutigen Roosters natürlich ebenso wenig gemein, wie die Löwen mit den Lions von 2008. Aber für die Fans beider Lager ist hier sicherlich noch ein wenig Feuer im Spiel.

Iserlohn beendete die Vorsaison in der PENNY-DEL auf Platz 12 und dürfte somit einer der direkten Konkurrenten der Löwen werden. So gesehen, hat die Halbfinalpartie des Sachsenlottocups schon ein bisschen etwas von „Standortbestimmung“. Bestbekannt bei den Löwen ist dabei Iserlohns Goalie Hannibal Weitzmann der 2017 und 2018 auch in Frankfurt agierte und nun bei den Roosters die neue Nr. 1 werden möchte. Mit Brent Raedecke, Hubert Labrie und Ryan O’Connor haben die Roosters zudem einige versierte Kräfte in ihren Reihen, die die Löwen auf die Probe stellen dürften.

Ein besonderes Spiel dürfte die Partie für Frankfurts Verteidiger Simon Sezemsky werden, der im letzten Jahr noch für die Sauerländer auflief, dort aber nicht so wie einst in Augsburg auftrumpfen konnte. Ob die berühmte Prise „Extramotivation“ gegen die alten Teamkollegen bei Sezemsky im Spiel sein wird?

Nach zwei Wochen intensivem Training mit System-Coaching und vielen Video-Analysen darf man auf Seiten der Löwen gespannt sein, wie Head-Coach Gerry Fleming seit Team auflaufen lassen wird. Der Auftakt gegen die Mannheimer Adler war schon vielversprechend – wenngleich vor allem gegen Ende der Partie die deutlich reifere Spielstruktur der Adler auffiel, welche dem langjährigen DEL-Team dann letztendlich in diesem Vorbereitungsspiel auch zum Sieg verhalf.

Je nach Ausgang der Partie treffen die Löwen dann im Finale oder im Spiel um Platz 3 auf den Sieger bzw. Verlierer der anderen Halbfinalpartie zwischen Dresden und Düsseldorf. Die DEG dürfte dabei als PENNY-DEL-Team durchaus die Favoritenrolle innehaben.

Bei einem Duell mit dem letztjährigen Hauptrunden-Neunten gäbe es ein Wiedersehen mit Center Steven MacAulay, der vor zwei Jahren bei den Löwen spielte, ehe er den Weg zur DEG einschlug. Mit Alexander Barta, Philip Gogulla, Daniel Fischbuch sowie Goalgetter Brendan O’Donnell verfügt die DEG in der neuen Saison über einige namhafte Akteure in ihren Reihen.

Die eisigen Namensvetter aus Dresden kennen die Löwen aus den vergangenen Jahren natürlich selbst nur allzu gut. Insbesondere der letztjährige Captain Jordan Knackstedt und Verteidiger Simon Karlsson stechen aus dem Kollektiv heraus, aber die Eislöwen dürften insgesamt in der kommenden DEL2-Saison durchaus ein Team sein, mit dem im Kampf um den Aufstieg zu rechnen sein wird.