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Jagd auf die Spitze! Löwen wollen gegen Heilbronn zurück in die Spur

24. Spieltag – Löwen Frankfurt vs. Heilbronner Falken – Fr., 17.12. um 19:30 Uhr - DEL2-Saison 2021/2022

Nach zwei unglücklichen Niederlagen in Serien sowie zuletzt zwei Heimspielen ohne Sieg wollen die Löwen Frankfurt im Heimspiel gegen die Heilbronner Falken zurück in die Spur finden. Der Spieltag wird euch präsentiert von Alloheim Senioren-Rezidenzen.

Das Rudel von Löwen-Dompteur Bo Subr kann dabei nur von einer begrenzten Anzahl frenetischer Löwen-Fans unterstützt werden: Die neuen Corona-Regelungen vom Gesundheitsamt Frankfurt bedeuten eine Reduzierung der zugelassenen Zuschauerkapazitäten auf 1.880. Zudem gilt nach wie vor das 2G-plus-Zugangsmodell mit Test und Maske.

ERGÄNZENDE INFORMATION zum 2G-plus-Zugangsmodell für das morgige Heimspiel gegen die Heilbronner Falken: Für geboosterte Personen ENTFÄLLT ab sofort der negative Corona-Test – alle anderen Zuschauer benötigen für einen Besuch der Heimspiele der Löwen Frankfurt jedoch nach wie vor einen tagesaktuellen negativen Test. An den Zugangsregeln für Kinder und Jugendliche hat sich nichts geändert, alles Wissenswerte ist hier detailliert beschrieben.
Alle bisher verkauften Tickets für das Heimspiel am Fr., den 17.12.21 behalten Gültigkeit und es muss keine erneute Umbuchung o.a. vorgenommen werden.

Wie gewohnt werden aber alle nicht vor Ort anwesenden Löwen-Anhänger und natürlich auch solche, die es noch werden wollen, via SpradeTV mit Live-Bildern und via der Social-Media-Kanäle und dem Löwen-Live-Ticker mit Informationen versorgt.

Lage der Löwen: Eis im Getriebe!

Nach dem phänomenalen Saisonstart und dem fulminanten November zeigten sich auch die Südhessen zuletzt etwas wankelmütiger. Zwar eroberten die Löwen am vergangenen Freitag mit einem 3:1-Triumph im zugigen Colonel-Knight-Stadion Bad Nauheim noch die Tabellenführung zurück, mussten diese nach der knappen 2:3-Niederlage nach Verlängerung gegen Crimmitschau und einem 2:3 im Nachholspiel beim kriselnden EV Landshut unter der Woche an die derzeit von Sieg zu Sieg eilenden Ravensburg Towerstars abtreten.

Zwar zeigt sich die ligaweit beste Defensive mit nur 2,2 Gegentreffern pro Partie weiterhin auf der Höhe des Geschehens, konnte jedoch in Landshut wie schon beim Gastspiel in Ravensburg eine Woche zuvor einen 2:0-Vorsprung nicht ins Ziel bringen. Zudem stottert erstmalig in dieser Saison der Angriffsmotor der Paradeformation, um Topscorer Rylan Schwartz (28 Punkte, 13 Treffer), Dylan Wruck (26 Punkte) sowie Ryon Moser (21 Punkte). Sowohl gegen Crimmitschau als auch in Landshut blieben alle drei Deutsch-Kanadier in dieser Spielzeit erstmalig in zwei aufeinanderfolgenden Spielen punktlos.

Der Gegner: Hinten drückt der Schuh

Auch die Heilbronner Falken mussten nach zuvor drei Siegen in Serien zuletzt zwei recht deutliche Niederlagen gegen die Wölfe Freiburg und die Kassel Huskies hinnehmen.

Achillesferse des von Jason Morgan und Christoph Schubert betreuten Teams stellt dabei die Defensive dar. In den bisherigen 24 Spielen musste das junge Torhüter-Tandem Florian Mnich und Arno Tiefensee bereits 80 mal hinter sich greifen, zudem kassierten die Käthchenstädter bereits vier Empty-Netter. Mit 84 Gegentreffern stellen die Falken die schlechteste Defensive aller auf einem Playoff-Platz befindlichen Teams, einzig die Tölzer Löwen und die zuletzt zweimal zweistellig unter die Räder gekommenen Selber Wölfe ließen die Gegner häufiger jubeln.

Ganz anders präsentiert sich die nach Tabellenführer Ravensburg stärkste Offensive der Liga. Mit Jeremy Williams (30 Punkte), Judd Blackwater (29 Punkte) und Julian Lautenschläger (27 Punkte) verfügen die Franken über ein brandgefährliches Sturm-Trio, elf Spieler haben im Saisonverlauf bereits zweistellig gescort und verleihen dem Team die notwendige Tiefe.

Historie: Löwen klar in Front

Zumindest die bisherige Historie spricht bei 20 Löwen-Siegen in bislang 29 Aufeinandertreffen eine klare Sprache. Punktlos blieben die Löwen sogar nur in vier Partien.

Auch im ersten Aufeinandertreffen der Saison zeigten sich beide Teams torhungrig: Nach Treffern von Yannick Wenzel, Carson McMillan, Tomás Sykora, Dylan Wruck und Ryon Moser siegten die Frankfurter mit 5:3.