Spielbericht

Knappe Kiste in Ravensburg

Hartes, enges Spiel wird am Ende nicht belohnt – nach einem 0:2-Rückstand noch den Ausgleich geschossen, können die Löwen trotzdem keine Punkte mit in die Mainmetropole nehmen

Ravensburg (JJ) - Wieder on Tour ging es für die Löwen Frankfurt am Dienstag, den 02. November 2021 gegen die Ravensburger Towerstars. Gegen die Gastgeber mussten sich die Löwen mit einem 2:3 geschlagen geben. (0:2, 2:1, 0:0)

Hausherren gehen in Führung

Gerade zu Beginn des Drittels waren es die Löwen, die das Spiel dominierten und so ergaben sich erfolgsversprechende Chancen wie durch Pierre Preto in der 4. Spielminute, der aus dem Gewühl heraus in Richtung Tor zog, den Puck dann aber nicht versenken konnte. Immer wieder kam es zu harten Kämpfen um den Puck, die dann in der 9. Spielminute zum ersten Tor durch Robert Czarnik für die Towerstars an diesem Abend führte: Julian Eichinger zog von der blauen Linie ab und Czarnik fälschte den Puck für Jake Hildebrand unhaltbar in das Tor der Löwen.

Auch im weiteren Verlauf des Spiels gelang es den Hausherren immer mehr ins Spiel zu finden und so folgte in der 18. Spielminute durch Josh MacDonald das zweite Tor für Ravensburg. Im anschließenden Überzahlspiel durch eine zwei Minuten Strafe gegen Darren Mieszkowski wegen Behinderung ergab sich für die Towerstars eine weitere Torchance. Charlie Sarault, der freie Schussbahn hatte, verfehlte das Tor knapp.

Chancen für die Löwen

Die Hausherren begannen dieses zweite Drittel in Überzahl und bauten sofort wieder viel Druck auf das Frankfurter Tor auf. Jake Hildebrand kann mehrere Situationen durch guten Körpereinsatz klären. Der Spielaufbau der Löwen kam nur schleppend in Gang.

In der 25. Spielminute konnte sich Carson McMillan gut durchsetzen, wurde dann aber von Florian Ketterer von den Beinen geholt. Eine zwei Minuten Strafe für die Ravensburger schloss sich daran an. Im Weiteren sind es die Löwen, die Druck aufs Tor der Gastgeber ausübten. Doch noch wollte der Puck nicht ins Tor. Erst in der 29. Spielminute gelingt das erste Tor für die Löwen. Markus Freis konnte den Puck an der blauen Linie erobern, passte ihn auf Yannik Wenzel, der wiederum Thomas Sykora bedienen konnte. Mit der Rückhand erzielte dieser den Anschlusstreffer.

Das Tor gab den Löwen spürbar neuen Aufwind und so folgte wenige Minuten später schon der lang ersehnte Ausgleichstreffer. Rylan Schwartz eroberte hinter dem Tor den Puck, wobei sein Schuss an das Außennetz ging. Diesen Abpraller konnte Dylan Wruck für sich nutzen und erzielte unhaltbar für den Goalie der Ravensburger, Jonas Langmann, in der 35. Spielminute das zweite Tor für die Löwen.

Lange konnte nicht gefeiert werden: Kevin Maginot verlor den Puck im Zweikampf hinter dem Tor an Sam Herr, dessen Pass von Pawel Dronia zur erneuten Führung mit 3:2 für die Ravensburger führte.

Starke Abwehr der Hausherren

Die Löwen setzten sich zu Beginn im Drittel der Ravensburger fest, waren jedoch nicht erfolgreich. Die Verteidigung der Ravensburger konnte die entscheidenden Situationen immer entschärfen. Beide Teams versuchten den Gegner zu Fehlern zu zwingen, um zum Torerfolg zu kommen und standen sowohl im Angriff wie auch in der Abwehr stark.

Manchmal fehlte den Löwen aber auch das bekannte Quäntchen Glück. So auch in der 49. Spielminute. Bobby Raymond schoss von der blauen Linie, der Puck wurde abgefälscht und Dylan Wruck stand allein vor dem offenen Tor, konnte diesen abgefälschten Puck aber nicht mehr rechtzeitig erreichen. Daniel Wirt versuchte in der 52. Spielminute einen Pass von Matt Carey, der sich gegen zwei Verteidiger durchsetzen konnte, zu einem Tor zu verwandeln. Der Schuss ging knapp rechts am Tor vorbei.

Die letzten Minuten des Spiels und die Löwen erhöhten nochmal den Druck. Angriff auf Angriff folgte auf das Tor der Ravensburger. Doch Jonas Langmann stand wie ein Fels im Tor. Auch als Jake Hildebrand für einen sechsten Feldspieler vom Eis ging, wollten die Angriffe der Löwen nicht ihren gewünschten Erfolg erzielen und so geht dieses Spiel mit einem sehr knappen 3:2 für die Hausherren zu Ende.

Ausblick

Am Freitag, den 05. November 2021 erwarten die Löwen Frankfurt dann den EHC Freiburg zu Hause in der eigenen Eissporthalle. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr und die Partie wird wie immer live bei SpradeTV übertragen.

Foto: Kim Enderle / DEL2