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Kretschmann: „Die Mannschaft ist körperlich auf dem höchsten Niveau“

Vor jedem Löwen-Heimspiel bieten wir Euch das Löwengebrüll Stadionmagazin als kostenloses ePaper. Im Ausschnitt aus der aktuellen Ausgabe spricht Christian Kretschmann.

Geboren ist Christian Kretschmann 1993 in Mönchengladbach, seine Karriere startete er aber in der Jugendabteilung des Krefelder EV. Zur Saison 2011/2012 gab der Center sein Debüt in der DEL-Mannschaft der Pinguine, für die er bis 2017 in der Champions League (14 Spiele) und in der DEL die längste Zeit seiner Karriere aktiv war (243 der insgesamt 335 DEL-Spiele).

Nach über elf Jahren im Verein wechselte der Rechtsschütze nach Augsburg, von wo aus er nach nur einem Jahr zur Düsseldorfer EG ging. Im Juli 2019 unterschrieb er einen Vertrag in der DEL2 bei den Dresdner Eislöwen, doch da die Chemie zwischen den Sachsen und dem Rheinländer nicht stimmte, kam er im Oktober 2019 nach Frankfurt. Warum er seitdem für die Löwen erst 15 Matches absolvierte, wie er die Saison und den Trainerwechsel sieht, erzählt der 27 Jahre alte Stürmer im Interview mit Löwengebrüll-Mitarbeiter Michael Löffler.

Das gesamte Interview findet ihr hier im Löwengebrüll ePaper.

Löwengebrüll: In der vergangenen Saison konntest Du für die Löwen nur fünf Spiele absolvieren. Nun hast Du die ersten sechs Spiele gemacht, dann aber wieder lange pausiert. Was war mit Dir los?

Christian Kretschmann: „Vor etwas über einem Jahr konnte ich auf dem Eis meine Mitspieler in Frankfurt sportlich kaum richtig kennenlernen. Ich habe mich verletzt, die Ärzte wussten lange Zeit nicht, was mir eigentlich fehlt. Am Ende erwies sich die Verletzung als schwerer als angenommen. Ich musste mich zwei Becken-Operationen unterziehen. Bis Mitte Juli dieses Jahres war ich außer Gefecht gesetzt. Durch den späteren Saisonstart bekam ich die Chance, mich so gut es ging auf die Runde ordentlich vorzubereiten. Ich fühlte mich wohl, doch dann zeigte mir Corona die andere Seite der Medaille. Ich wurde positiv getestet. Die Symptome waren zum Glück nicht so schlimm. Aber ich musste in die Quarantäne. Jetzt bin ich wieder fit, die Tests waren seitdem alle negativ. Ich hoffe, dass es keine Nachwirkungen geben wird.“

Löwengebrüll: Auch wenn es mittlerweile ein Dauerzustand ist, wie sind die Spiele ohne Zuschauer für Dich?

Kretschmann: „Die fehlen uns natürlich sehr. Aber es lässt sich nicht anders handhaben. Es war eine richtige Entscheidung, die Fans draußen zu lassen. Nicht nur die Spieler müssen geschützt werden, auch die vermeintlichen 6.000 Besucher in der Halle. Ich bin froh, dass wir spielen können. Natürlich hoffe ich, dass es bald einen Impfstoff geben wird, der es ermöglicht, alle so weit zu schützen, dass die Fans wieder in die Halle kommen können.“

Löwengebrüll: Nun wird gesagt, dass gerade die Löwen, die die meisten Fans in der Halle haben, am meisten unter der fehlenden Unterstützung leiden müssten. Doch Ihr habt mit Ausnahme des Ausrutschers gegen Heilbronn bisher alle Heimspiele gewonnen. Wie erklärst Du Dir das?

Kretschmann: „Ein Heimvorteil bleibt ein Heimvorteil. Wer fährt gern stundenlang mit dem Bus zu den Auswärtspartien. Ich freue mich, wenn ich daheim esse, dann schnell in die vertraute Halle fahre. Ich bin der Meinung, dass eine Mannschaft mit Ambitiuonen wie wir, immer drei Punkte daheim als Ziel haben muss. Ich wünsche mir aber, dass wir daheim nicht nur die Punkte holen, aber auch überzeugender gewinnen.“

Das gesamte Interview findet ihr hier im Löwengebrüll ePaper.