Interview

Kyle Wood: “Ich bin bereit, alles zu tun, was das Team braucht.“

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Im Ausschnitt aus der aktuellen Ausgabe spricht Kyle Wood.

Er ist ein Riese, der allein schon von seiner Figur her den Gegnern Angst einjagt. Doch Verteidiger Kyle Wood ist trotz seinem Gardemaß von 2,00 Metern und 107 Kilogramm nicht ungelenkig. Im Gegenteil: Der Kandier überzeugt durch exzellentes Gleiten auf den Kufen und durch eine sehr gute Stocktechnik. Seine Pässe sind sehr leicht annehmbar, sein Speed ist enorm, seine Schüsse gewaltig. In der American Hockey League (AHL) hat der Verteidiger 242 Matches absolviert. Über das Ziel NHL, seinen frühen Wechsel nach Europa und über seine Erfahrungen in Frankfurt berichtet der 24-jährige Löwengebrüll-Mitarbeiter Michael Löffler.

Das gesamte Interview findet ihr hier im Löwengebrüll ePaper.

Um aktuell zu bleiben: Wie schwierig ist es, nach einer Verletzung ins Team zurückzukehren, wenn die Mannschaft kaum „normal“ trainieren kann?

Wood: Es war sehr schwer, zurück zu kommen, wenn man so viele Spiele in kurzer Zeit hat. Aber ich habe hart bei unserem Reha-Partner R2comSport und mit den Physio-Jungs dort gearbeitet, um so bereit wie möglich zu sein, wenn ich zurückkomme.

Gegen keinen Gegner in der DEL2 taten sich die Löwen so schwer wie gegen die Bietigheim Steelers. Dort wurde 2:7 und 0:5 verloren, daheim mit 5:7. Hast Du dafür eine Erklärung?

Wood: Sie sind mit Sicherheit eine der besseren Mannschaften in der Liga, aber ich glaube nicht, dass wir bisher unsere beste Leistung gegen sie gezeigt haben, also wird es ein gutes Spiel am Donnerstag.

Gehen wir zurück zu den Wurzeln. Wie kamst Du zum Eishockey?

Wood: Mein Vater liebte Hockey, also hatte ich einen Hockeyschläger in der Hand, seit ich wahrscheinlich etwa drei Jahre alt war. Es war einfach etwas, das ich gerne gemacht habe!

Es ist ungewöhnlich, dass Spieler aus Übersee in so jungen Jahren nach Europa wechseln. Was hat Dich bewogen, diesen Schritt zu gehen?

Wood: Angesichts der Pandemie sah ich hier eine Chance, viel zu spielen und einem Team zu helfen, erfolgreich zu sein. Außerdem war ich mir nicht sicher, wie es mit dem Eishockey in Nordamerika weitergehen würde, und das machte es attraktiv.

Das gesamte Interview findet ihr hier im Löwengebrüll ePaper.