Löwen-News

Löwenzahlen: So lief das Halbfinale

Was lief besonders gut im Halbfinale? Wie gelang der „Sweep“ gegen Dresden?

Das Finale ist geschafft! Gleich in ihrer ersten Saison als Profi-Coaches führen unsere finnischen Trainer Matti Tiilikainen, Marko Raita und Valtteri Salo die Löwen Frankfurt ins DEL2-Finale. Der Gegner wird entweder Ravensburg oder Kaufbeuren sein.

Um die Wartezeit bis Spiel 1 der Finalserie (Do., 18.04. um 19:30 Uhr) zu verkürzen, präsentieren wir euch erneut die wichtigsten Zahlen und Fakten rund um eure Löwen – dieses Mal dreht sich alles um die Halbfinal-Serie gegen Dresden.

Rückstand? Kein Problem!
In nur vier Spielen haben die Löwen die Dresdner Eislöwen besiegt. Ein „Sweep“ der besonderen Art – schließlich lag Frankfurt in drei der vier Duelle mit 0:1 in Rückstand.

In der Ruhe liegt die Kraft
Die Löwen haben in den vier Duellen mit Dresden 20 Treffer erzielt. Nur vier davon fielen im 1. Drittel (bei sechs Gegentoren). Im Mittelabschnitt trafen die Löwen starke neun Mal (bei nur einem Gegentor). Sechs Tore fielen im 3. Drittel oder in der Verlängerung (bei zwei Dresdner Toren). 15:3 Tore ab dem 2. Drittel sprechen eine klare Sprache.

Power im Powerplay
Gegen Crimmitschau hatten die Löwen noch echte Probleme in Überzahl. Zwischenzeitlich lag ihre Quote bei einem Treffer in 20 Möglichkeiten. Erst drei Tore bei den letzten drei Powerplays im entscheidenden Spiel 5 der Serie besserten die Bilanz auf. Doch seither läuft es. Gegen Dresden trafen die Löwen in 19 Überzahlsituationen sechs Mal (31,58%).

Nummer 7 mit 7 Punkten
Mathieu Tousignant kommt in Fahrt. Der Angreifer schoss im fünften Duell mit Crimmitschau sein erstes Playoff-Tor und ist seither gut drauf. Gegen die Eislöwen war er mit 7 Punkten (3 Tore, 4 Assists) bester Scorer der Löwen.

Der Mann für die wichtigen Tore
Auch Brett Breitkreuz brauchte ein wenig Anlaufzeit in den diesjährigen Playoffs. Doch gegen die Eislöwen lief es wie geschmiert für den „Hooligan“. Mit 4 Treffern war er der beste Torschütze der Löwen in der Halbfinal-Serie. Zwei der Treffer waren zudem Gamewinner.

Defensive vor, schießt ein Tor (Teil2)
Angriff ist (weiterhin) die beste Verteidigung... Was schon im Viertelfinale galt, galt auch im Halbfinale. Immer wenn mindestens ein Löwen-Verteidiger ein Tor erzielen konnte, gewannen die Löwen auch. Im Viertelfinale war es in Spiel 1 Max Faber, in Spiel 2 traf Kevin Maginot. In Spiel 3 war Dan Spang erfolgreich. Und im fünften Duell traf erneut Maginot. Gegen Dresden traf Tim Schüle in Spiel 1 und in Spiel 4. In Spiel 2 und 3 kamen die Löwen auch ohne ein Tor der Abwehrspieler aus.

Russische Wand
Ilya Andryukhov wurde zum Spieler der Serie gegen Dresden gewählt. Und das sicher nicht ohne Grund. Der Goalie parierte 99 von 108 Schüssen (91,67%) und hatte einen Gegentorschnitt von 2,20. In den gesamten Playoffs fing er 91,44% aller Schüsse und ließ 2,43 Tore pro Spiel zu. Damit konnte er sich im Vergleich zur regulären Saison (90,7% und 2,55) klar steigern.

Auf die Zwei ist Verlass
Die besten Scorer der Löwen spielen beide in Reihe 1. Carter Proft (3 Tore, 9 Assists) und Adam Mitchell (4 Tore, 8 Assists) stehen bei jeweils 12 Zählern. Proft machte in beiden Serien je sechs Punkte und erzielte in sieben der neun Spiele mindestens einen Punkt. Mitchell war sogar in acht der neun Spiele mindestens einmal an einem Tor beteiligt.

Tiefer Kader
19 Feldspieler der Löwen absolvierten mindestens acht der neun Playoff-Spiele. Sie alle waren an mindestens einem Treffer beteiligt. 15 von ihnen haben auch mindestens ein Tor erzielen können.