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Löwenzahlen: So lief das Viertelfinale

Was lief besonders gut im Viertelfinale? Wer konnte sich stark in Szene?

Warten auf den Halbfinalgegner... Während sich die Spieler der Löwen Frankfurt ein wenig erholen dürfen und Kraft tanken können, kämpfen andere Teams noch immer um den Einzug ins Halbfinale. Kaufbeuren, Lausitz oder Dresden - eines der drei Teams um am Mittwoche, den 3. April (19:30 Uhr) zu Spiel 1 der Halbfinalserie in der Eissporthalle Frankfurt antreten.

Um euch die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, haben wir die Viertelfinalserie gegen die Eispiraten Crimmitschau ein wenig analysiert und euch einige interessante Zahlen und Fakten zusammengetragen:

Mal früh, mal spät
Von den 18 Toren, die die Löwen in den fünf Partien gegen die Eispiraten geschossen haben, wurden jeweils sieben im 1. und 3. Drittel erzielt. Nur viermal trafen die Löwen im Mittelabschnitt.

Quote ausgebessert
Das Überzahlspiel der Löwen kränkelte lange Zeit gegen die Crimmitschauer. Von ihren ersten 21 Powerplay-Situationen nutzten die Frankfurter lediglich eine. Doch dank dreier Überzahltreffer im fünften Spiel stehen die Löwen bislang bei einer Quote von 16,67%. In Unterzahl liegt ihre Quote bei 84,00%. In 26 Unterzahlsituationen ließen die Hessen lediglich vier Treffer zu.

Immer in Führung
In allen fünf Begegnungen mit den Eispiraten schossen die Löwen das erste Tor. Vier Mal gingen sie schließlich auch als Sieger vom Eis. Schon in der regulären Saison reichte es bei 24 1:0-Führungen in 23 Fällen zu drei Punkten.

Guter Auftakt
Dass den Löwen der Auftakt in die Playoff-Spiele gut gelang, belegt auch diese Statistik: In keinem der fünf Duelle mit Crimmitschau lagen die Frankfurter zurück. Das lief in der regulären Saison teils noch ganz anders...

Gut verteilt
Auch in den Playoffs beweisen die Löwen bisher, dass sie das Toreschießen nicht auf die Schultern von ein oder zwei Spielern legen. Die 18 Treffer verteilen sich auf 12 Spieler. Bester Torschütze ist bislang Eddie Lewandowski bei den Löwen (3 Tore).

Serientäter
Eine besonders starke Serie gegen die Eispiraten spielte Lukas Koziol. Der Stürmer, der in der regulären Saison in 51 Partien 35 Punkte erzielen konnte, punktete als einziger Löwe in jedem Spiel gegen Crimmitschau. Mit 6 Zählern (2 Tore, 4 Assists) ist er zusammen mit Carter Proft und Adam Mitchell Top-Scorer der Löwen.

"Mr. Clutch"
Apropos Proft: Der Angreifer sammelte nicht nur die meisten Strafminuten aller Löwen im Viertelfinale (22), er war auch "Mr. Clutch". An drei der vier Game-Winning-Goals war Proft beteiligt (1 Tor, 2 Assists).

Maximaler Start
Max Eisenmenger lieferte eine großartige erste Playoff-Serie ab. Dabei darf man nicht vergessen, dass es überhaupt erst seine ersten Playoffs als Profi sind. In fünf Spielen erzielte er fünf Punkte (2 Tore, 3 Assists). Er geht mit einer Serie von vier Spielen in Folge ins Halbfinale, in denen er punkten konnte.

Yorke an allen Fronten
Vergangene Saison machte Dalton Yorke 12 Playoff-Spiele für die Löwen. Dabei konnte der beinharte Verteidiger keinen einzigen Punkt verzeichnen. In diesem Jahr ist er sowohl defensiv wie offensiv eine wichtige Stütze. Schon an drei Treffern war er beteiligt und hinten räumt er wie gewohnt knallhart auf.

Unter einer Minute
Der schnellste Treffer der Serie gelang Brett Breitkreuz nach 56 Sekunden in Spiel 2 in Crimmitschau. Am Ende siegten die Löwen mit 5:4.

Defensive vor, schießt ein Tor
Angriff ist die beste Verteidigung... So könnte man die Tatsache interpretieren, dass die Löwen immer gewonnen haben, wenn mindestens ein Löwen-Verteidiger ins Schwarze traf. In Spiel 1 war es Max Faber, in Spiel 2 traf Kevin Maginot. In Spiel 3 war Dan Spang erfolgreich. Und im fünften Duell traf erneut Maginot.