Interview

Luis Schinko: "Man merkt, wie gut die Stimmung ist."

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Im Ausschnitt aus der aktuellen Ausgabe spricht Luis Schinko.

Er ist einer der Vertreter der "jungen Wilden": Luis Schinko, Sohn des WM-Teilnehmers Thomas Schinko, der 1987 bis 2004 in der höchsten deutschen Klasse aktiv war. Das kommende Match ist für den erst 20 Jahre jungen Stürmer ein ganz besonderes. Denn es geht gegen das Team aus seiner Heimatstadt, den EV Landshut. Über diese Match, aber auch allgemein über seine Karriere und über den Saisonverlauf sprach Luis mit Löwengebrüll-Mitarbeiter Michael Löffler.

Das gesamte Interview findet ihr hier im Löwengebrüll ePaper.

Du stammst aus einer Eishockey-Familie. Kamst Du durch deinen Vater zum Eishockey?

Schinko: Indirekt. Mein Vater war mein erstes Vorbild, sicherlich war er auch wichtig für meine Entwicklung. Aber er hat mich nie angehalten, in seine Fußstapfen zu treten. Mit Eishockey begann ich als Vierjähriger, ein halbes Jahr vorher habe ich mit Fußball angefangen. Natürlich war ich ein Dauergast im nahe unserer Wohnung gelegenen Eisstadion. In Landshut war Eishockey schon immer die Sportart Nummer eins. Mit 13 musste ich mich entscheiden. Und wählte den Eishockeysport.

Du kamst nach Frankfurt auch deshalb, weil hier die jungen Spieler nicht nur wegen der Quotenregelung auf dem Spielbericht stehen, sondern auch viel Eiszeit bekommen. Wurden Deine Vorstellungen bestätigt?

Schinko: Hundertprozent. In Frankfurt bekommen junge Spieler ihre Chance. Müssen dafür aber auch hart arbeiten, Leistung bringen. Das finde ich gut. Allein das Alter ist kein Freibrief. Man muss auch liefern. Dann wirst Du je nach Deinen Fähigkeiten genügend berücksichtigt. Wichtig ist, dass hier die Nachwuchsspieler auch im Training nicht wie ein Anhängsel behandelt werden. Gleich nach den Heimspielen werden die jungen Spieler vom Athletik-Trainer im Fitnessraum hart rangenommen. Das macht sich konditionell bezahlt.

Du hast sowohl in der jungen Reihe gespielt, als auch an der Seite von Routiniers. Sind die Aufgaben je nach Sturmreihe unterschiedlich?

Schinko: Wir haben keine klassische erste oder vierte Reihe. Unsere Formationen sind ausgewogen, jede bekommt ausreichend Auszeit. Man arbeitet in jeder Reihe gleich, muss seine Aufgaben erfüllen. Lernen kann man dabei von jungen wie älteren Spielern. Wobei die Routiniers uns wertvolle Tipps geben

Das gesamte Interview findet ihr hier im Löwengebrüll ePaper.