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Mitchell: „Ich habe nach wie vor ungeheuer viel Spaß am Eishockey“

Ab sofort bieten wir Euch das Löwengebrüll Stadionmagazin als kostenloses ePaper. Im Ausschnitt aus der aktuellen Ausgabe kommt Adam Mitchell zu Wort.

Nach einer längeren Verletzungspause ist der Löwen-Kapitän nun wieder zurück und hat seine Treffsicherheit bereits gegen Freiburg unter Beweis gestellt. Als ob sein gelungener Saisoneinstieg nicht Grund genug zu feiern war, hatte Mitchell vergangenen Dienstag auch noch Geburtstag. Im Löwengebrüll-Interview spricht er übers älter werden, Ziele und das aktuelle Team.

Das gesamte Interview findet ihr hier im Löwengebrüll ePaper.

Löwengebrüll: Du bist jetzt im dritten Jahr bei den Löwen. 2019 und 2020 beendete Frankfurt mit Dir die Saison als Hauptrundensieger. Was stimmt dich optimistisch, dass das auch 2021 gelingen kann?

Adam Mitchell: „Weil wir eine auch in der Tiefe sehr starker Mannschaft haben. Wenn man sieht, wie die Jungs auch ohne so viele Leistungsträger Siege feiern konnten, weiß man, wozu wir in Bestbesetzung fähig sein können. Der Terminplan ist ohnehin sehr prall, vor allem um Weihnachten herum. Durch die Corona bedingten Ausfälle wird es auch im neuen Jahr nicht besser. Da wird es unser Vorteil sein, vier gute Blöcke stellen zu können.“

Löwengebrüll: Du bist am 1. Dezember 38 Jahre jung geworden. Nachträglich herzlichen Glückwunsch. Aber die Uhr bleibt nicht stehen. Würdest Du es mit 39 Jahren in Erwägung ziehen, noch einmal im Oberhaus auf Torejagd zu gehen?

Mitchell: „Es ist viel zu früh, um darüber zu reden. Momentan freue ich mich einfach darüber, dass wir spielen können und dass ich wieder gesund bin. Ich gebe aber zu, dass ich samstags beim Training die Belastung vom Vorabend spüre. Trotzdem habe ich nach wie vor ungeheuer viel Spaß am Eishockey. Und daher denke ich: Wenn es irgendwie gehen würde, die Gesundheit und die Leistung es zulassen, dann hätte ich nichts dagegen, die Karriere fortzusetzen.“

Löwengebrüll: Weißt Du schon, wo Du nach dem Karriere-Ende leben wirst. Daheim in Kanada? Oder in Deutschland?

Mitchell: „Ich bin Kanadier, meine Frau Amerikanerin. Uns beiden gefällt es in Deutschland. Meine Frau bekam einen guten Job als Mathe-Lehrerin an der Internationalen Schule in Oberursel, unsere Töchter gehen in deutsche Schule beziehungsweise in den Kindergarten. Ich finde es gut, wenn sie zweisprachig aufwachsen. Daher kann es sehr gut sein, dass wir auch nach meiner Profi-Karriere zunächst im Rhein-Main-Gebiet bleiben werden.“

Löwengebrüll: Dein Comeback verlief nicht gerade unter günstigen Voraussetzungen. Wegen der positiven Tests bei Eddie Lewandowski und Christian Kretschmann fiel das Training in der gesamten Woche aus. So bist Du in die Partie gegen Crimmitschau unvorbereitet aufs Eis gegangen. Schwierig?

Mitchell: „So ohne Training bin ich in meiner langen Karriere noch nie ins Spiel gegangen. Das Glück ist, dass das erste Spiel leichter fällt. Niemand, auch man selbst, hegt zu große Erwartungen. Man hat keinen Druck, ist aber voller Energie, freut sich über das Comeback. Meine Mitspieler haben mir die Situation erleichtert.“

Das gesamte Interview findet ihr hier im Löwengebrüll ePaper.