Spielbericht

Starke Leistung in Heilbronn

Mit einem 5:3-Auswärtssieg verabschiedet sich das Team von Bo Subr in die Länderspielpause. Wenzel, McMillan, Sykora, Wruck und Moser mit den Toren für die Löwen.

Heilbronn (JJ) - Zum Abschluss dieses Wochenendes ging es für die Löwen Frankfurt am Sonntag, den 07. November 2021 zum 13. Spieltag nach Heilbronn. Gegen die Heilbronner Falken konnten die Löwen mit 5:3 siegreich vom Eis gehen (0:1, 3:2, 0:2).

Langsam kommt Fahrt auf

Eher schwerfällig kamen die Löwen Frankfurt in das erste Drittel. Noch dazu mussten sie ab der ersten Spielminute schon ihr erstes Unterzahlspiel bestreiten, da Rylan Schwartz wegen Hakens zwei Minuten vom Eis musste. Dieses konnten sie jedoch schadlos überstehen, was oft auch Jake Hildebrand zu verdanken war, der wie in der 5. Spielminute mit der Stockhand einen seitlichen Schuss vom Falken Justin Kirsch abwehren konnte.

Auch die Angreifer der Löwen spielten sich immer wieder frei und so war es Kyle Sonnenburg mit dem Schussversuch von der blauen Linie in der 8. Spielminute. Der Puck wurde jedoch abgefälscht und ging am Tor vorbei. Nach einem weiteren Unterzahlspiel der Löwen Frankfurt, welches sie gut ausspielten, kamen die Frankfurter in Fahrt. Während des Überzahlspiels, Justin Kirsch der Falken musste wegen Hakens für zwei Minuten vom Eis, gelang es Yannick Wenzel, das 1:0 für die Löwen zu schießen.

Schlagabtausch

Beflügelt vom erzielten Tor, wollten die Löwen an diesen Erfolg im zweiten Drittel anknüpfen und so versuchte Maximilian Faber immer wieder seine Chancen zu nutzen. In der 23. Spielminute trieb er den Puck ins Drittel der Falken, wobei sein Schuss aber nicht das Tor erreichen konnte. Judd Blackwater eroberte in der 24. Spielminute den Puck im Mitteldrittel, setzte sich gegen die Verteidigung der Löwen durch und versenkte seinen Schuss zum Anschlusstreffer für die Falken unhaltbar im Tor hinter Jake Hildebrand.

Doch die nächsten Schüsse aufs Tor konnte Hildebrand wieder gekonnt für die Löwen sichern. In der 26. Spielminute startete Julian Lautenschlager den nächsten Versuch auf Justin Kirsch. Doch der Goalie der Frankfurter klärte die Situation.

In der 30. Spielminute zog Carson McMillan ins Drittel der Falken, entschied sich nicht auf den freien Dylan Wruck zu passen, sondern allein aufs Tor zu schießen. Das sicherte Frankfurt die Führung mit 2:1. Lange sollte diese Führung jedoch nicht halten: Schon zwei Minuten später passte Brock Maschmeyer zu Justin Kirsch, der von der blauen Linie aufs Tor von Hildebrand abzielte und den Ausgleich für die Hausherren schaffte.

Schlag auf Schlag ging es sofort weiter, ohne dass beide Teams lange verschnaufen konnten. Rylan Schwartz tankte sich in das Drittel der Falken, aber zwei Verteidiger konnten in Teamarbeit den Laufweg des Löwen sperren. Für den nächsten Führungstreffer der Großkatzen sorgte Tomas Sykora in der 35. Spielminute und erhöhte das Torekonto auf 3:2 für die Löwen. Für Sykora ist dies der achte Saisontreffer.

Judd Blackwater ließ sich nicht lange bitten und sorgte mit seinem Treffer in der 38. Spielminute für den erneuten Ausgleich für die Falken.

Führung weiter ausbauen

So intensiv wie das zweite Drittel war startete auch der letzte Abschnitt. Aufgrund Hakens durch Judd Blackwater waren die Löwen schnell im Überzahlspiel und konnten dieses für einen nächsten Treffer nutzen. Maximilian Faber bediente Dylan Wruck, der sich nicht lange bitten ließ und zum 4:3 einnetzte. Nun mussten die Löwen stark auf ihre Abwehr setzen, da die Falken sich die erneute Führung nicht einfach so bieten lassen wollten.

Sowohl Darren Mieszkowski als auch Alexej Dmitriev mussten innerhalb kürzester Zeit starke Angriffe der Falken abwehren. Eine 2 auf 1 Situation vor Jake Hildebrand hätte in der 49. Spielminute eben diesem gefährlich werden können, doch Julian Lautenschlager schoss am Tor der Löwen vorbei.

Keinem Team gelang es nun, sich im Drittel des Gegners festzusetzen und auch die 4 gegen 4 Situation, wegen Strafen gegen Daniel Wirt und Kenney Morrison, brachte keine Beruhigung mehr ins Spiel. In der letzten Minute zogen die Falken die Auszeit. Florian Mnich ging vom Eis, da es Bully vor dem Tor von Hildebrand gab. Die numerische Überzahl (EA) konnten die Heilbronner nicht für sich nutzen und die Löwen sogar noch ihre Führung zum 5:3 nach technischem Tor ausbauen.

Ausblick

Weiter geht es für die Löwen Frankfurt am Dienstag, den 16. November 2021, gegen die Tölzer Löwen auf eigenem Eis, Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

Karten für das nächste Löwen-Heimspiel gibt es immer im Löwen-Ticket-Shop und selbstverständlich wird die Partie live auf SpradeTV übertragen.

Heilbronner Falken – Löwen Frankfurt 3:5 (0:1, 3:2, 0:2)

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