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Sturmwarnung! Aufeinandertreffen der Top-Angriffsreihen in Frankfurt

7. Spieltag – Löwen Frankfurt vs. Lausitzer Füchse – Fr., 22.10. - DEL2-Saison 2021/2022

Da braut sich was zusammen! Nachdem Sturmtief Ignatz über Hessen hinweggezogen ist, verspricht es am Riederwald auch am 7. Spieltag stürmisch zuzugehen. Neben den Löwen Frankfurt bringen auch die Lausitzer Füchse reichlich Offensivkraft mit an den Main. Angepfiffen wird die Partie der Südhessen und der Ostsachsen in der heimischen Eissporthalle Frankfurt um 19:30 Uhr. Einlass ist ab 18:00 Uhr.

Lage der Löwen: Es läuft!

Auch der Aufsteiger aus Selb erwies sich nicht als Stolperstein für das Löwen-Rudel von Head Coach Bo Subr. Mit dem ungefährdeten 5:2-Auswärtserfolg konnten die Mannen aus der Mainmetropole ihren makellosen Saisonstart fortsetzen und die Tabellenführung weiter festigen.

Auch bei den Individualstatistiken thronen die Löwen nun nicht mehr nur bei den Torhütern auf, sondern auch bei den Feldspielern. Dank dreier Torbeteiligungen belegt die Frankfurter Paradeformation um Rylan Schwartz (12 Punkte), Dylan Wruck (11 Punkte) und Ryon Moser (11 Punkte) nicht nur in der Löwen-Internen, sondern auch in der ligaweiten Scorerwertung das Treppchen.

Der Gegner: Top-Sturm (kaum) zu bremsen

Doch auch der Gegner der Löwen bringt mit den Kanadiern Peter Quenneville, Hunter Garland und dem Ex-Löwen und Publikumsliebling Clarke Breitkreuz eine schlagkräftige Sturmlinie aufs Eis.

Zehn Scorerpunkte konnten die drei Stürmer in den bisherigen Partien jeweils sammeln und waren damit maßgeblich für den gelungenen Saisonstart der von Christopher Straube trainierten Ostsachsen verantwortlich.

Nach drei Siegen aus den ersten vier Partien mussten die Füchse am vergangenen Wochenende jedoch zwei Dämpfer hinnehmen. Zunächst verloren die Füchse das Sachsenderby gegen Crimmitschau mit 2:3 und ebenso die Auswärtspartie in Kaufbeuren mit 2:7.

Trotz der Verpflichtungen der Verteidiger-Routiniers Jens Baxmann und Steve Hanusch zeigt sich die Defensive um Schlussmann Leon Hungerecker mit 21 Gegentreffern bislang noch recht anfällig.

Prognose: Tore sind vorprogrammiert

Den direkten Vergleich führen die Löwen deutlich an. Bei 27 Spielen gingen die Löwen insgesamt 19-mal als Gewinner vom Eis. Dabei spricht auch das Torverhältnis mit 106:76 für den aktuellen Tabellenführer der DEL2.

Auch wenn es schon insgesamt 13 torlose Drittel bei Duellen der beiden Mannschaften gab, spricht die aktuelle Form der beiden Mannschaften für ein torreiches Spiel. Die Löwen blieben auch noch nie ohne eigenen Treffer. Der höchste Sieg, den die Löwen Frankfurt einfahren konnten, war ein 9:2 am 29.09.2017. Statistisch spricht außerdem auch für die Hessen, dass sie freitags 8 aus 11 Spielen gewinnen konnten und dabei auch nur zweimal ohne Punkte vom Eis gingen.