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5 Dinge über… Dan Spang

Der Löwen-Neuzugang über Studium, Weltenbummeln und die Boston Bruins.

Dan Spang ist einer der Neuzugänge in der Defensive der Löwen Frankfurt. Er hat schon in allen großen Ligen Europas gespielt. Über das Leben als Weltenbummler, seine Beziehung zu den Boston Bruins, seine Erinnerungen an die Fans in Frankfurt und das Leben als Student in Nottingham.

1 – Dan Spang über Texas und seine Boston Bruins-Connection

Meine Offseason ist sehr erholsam. Ich versuche alle meine Freunde und meine Familie so oft wie möglich zu sehen. Normalerweise teilt sich mein Sommer in zwei Hälften. Meine Frau kommt aus Austin, Texas, und wir verbringen einen Teil des Sommers bei ihrer Familie. Wir genießen das warme Wetter und ich beginne mit den ersten Off-Ice-Übungen. Es bleibt nicht viel Zeit, den Körper zu entspannen. Ich finde es nämlich wichtig, Kraft aufzubauen und an den funktionalen Bewegungen zu arbeiten, die während der langen Saison eventuell ein wenig gelitten haben. Anschließend reisen wir nach Norden in Richtung Boston, wo meine Familie herkommt. Dort gehe ich dann auch aufs Eis. Ich habe großes Glück, denn in Boston arbeite ich mit Mike Boyle, einem hervorragenden Fitness- und Konditionstrainer. Sein Studio ist direkt an eine Eissporthalle angeschlossen. Auf diese Weise kann ich direkt nach meinen Workouts mit Kim Brandvold, dem Skating Coach der Boston Bruins, aufs Eis gehen. Für mich ist diese Zeit sehr wertvoll. Denn so kann ich bereits vor Beginn des Trainingscamps an meinen Eislauffähigkeiten arbeiten.

2 -  Dan Spang über das Leben als Student

In den vergangenen beiden Jahren habe ich in Nottingham gespielt und tatsächlich nebenbei studiert. 2006 habe ich meinen Bachelor an der Boston University gemacht. Ich hatte einfach Lust daran, weiter zu studieren. Aus diesem Grund habe ich meinen Master der Betriebswirtschaftslehre an der Universität von Loughborough gemacht. Es war eine großartige Erfahrung und ich bin dankbar für die Möglichkeit, meine Ausbildung und mein Wissen mit einem Weltklasseabschluss erweitert zu haben. Natürlich war das eine große Herausforderung. Denn ich musste Studium, die Familie und Eishockey unter einen Hut bekommen. Daher war es eine umso größere Belohnung, mein Ziel erreicht zu haben.

3 – Dan Spang über das Reisen

Tatsächlich bin ich dank des Eishockeys zu einer Art Weltenbummler geworden. Ich habe in so vielen Ländern gespielt. Dabei war ich am Anfang meiner Karriere überhaupt nicht interessiert an Sehenswürdigkeiten. Doch heute liebe ich es, rauszukommen und neue Städte und verschiedene Kulturen kennenzulernen. Das ist einer dieser Vorteile, die man als Eishockeyspieler hat. Wir freuen uns jetzt schon sehr auf Frankfurt und auf die vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt.

4 – Dan Spang über seine Erinnerungen an Frankfurt

Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass ich zu Beginn meiner Karriere mal in Frankfurt gespielt habe. Das war während meiner ersten Station in Europa. Damals war ich in Nürnberg. Ich kann mich aber noch daran erinnern, wie leidenschaftlich und laut die Fans in Frankfurt waren. Die Atmosphäre in der Halle zwischen den Fans und ihrem Team war besonders. Ich weiß auch noch, dass die älteren Spieler in meinem Team immer davon geschwärmt haben, dass Frankfurt ein absoluter Hotspot für Eishockey in Deutschland sei. Unser Kapitän Shane Peacock hatte mal für Frankfurt gespielt und somit wussten wir gut Bescheid. Ich freue mich, dass ich nun selbst für Frankfurt vor diesen Fans spielen darf.

5 – Dan Spang über seine Spielweise

Ich bin ein smarter Spieler. Ich habe ein gutes Spielverständnis und das hilft mir, immer gut positioniert zu stehen. Ich bin ein guter Skater und bewege den Puck auch gut nach vorn bei Breakaways oder im Transition-Spiel. Im Idealfall spiele ich den Puck dann im entscheidenden Moment den Stürmern auf die Kelle. In der Defensive will ich immer den Puck vor mir haben und mit meinem Schläger arbeiten. Sollte doch einmal einer reingehen, dann musste mein Gegner dafür hoffentlich wirklich hart arbeiten.