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Das erste Drittel in Zahlen

Es ist Länderspielpause. Während die Spieler sich eine verdiente Pause gönnen, hat Löwen-Chefstatistiker Jens Strüfing für uns das erste Saisondrittel zahlentechnisch aufbereitet. Und diese Zahlen können sich sehen lassen!

16 Spiele haben die Löwen Frankfurt in der aktuellen Saison bisher absolviert. Das sind 30 Prozent der Hauptrunde, in denen das Team 12 Partien (fünf nach Verlängerung, eine nach Penaltyschießen) gewinnen konnte – eine Erfolgsquote von 75 Prozent. Zum Vergleich: Spitzenreiter Bietigheim kommt auf 76 Prozent, Aufsteiger Bad Tölz erreicht als Tabellenletzter nur 25 Prozent.

Mit 70 Toren ist das Team von Paul Gardner die produktivste Tormaschine der Liga – bei 47 Gegentoren. Im Schnitt jubeln die Spieler und die Fans also 4,4 Mal pro Spiel. Nur durchschnittliche 2,9 Mal musste ein Löwen-Goalie hinter sich greifen.

1.148 Bullys gespielt, 54,62 % gewonnen

Der höchste Sieg gelang am 29. September zuhause gegen die Lausitzer Füchse (9:2), der gleichzeitig auch der deutlichste Erfolg ligaweit ist. Ende Oktober setzte es in Dresden eine 1:5-Niederlage – das beste Spiel eines Löwen-Gegners.

So richtig gut starten die Löwen allerdings nicht in die Begegnungen: in jedem zweiten Spiel führen die Gegner nach den ersten 20 Minuten. Lagen die Löwen mit 0:1 zurück, drehten die Jungs in neun von zwölf Fällen das Spiel und gewannen am Ende.

Als wahre Comeback-Boys zeichneten sich die Jungs am 27. Oktober 2017 aus, als die Heilbronner Falken mit 4:0 führten und am Ende mit 8:5 doch noch verloren. Es war erst das zweite Mal in der Löwen-Geschichte (zuletzt 2002), dass das Team einen 0:4-Rückstand in einen Sieg umwandeln konnte.

2,13 Punkte pro Spiel

Es gab bisher keinen Shutout für die Goalies Proske und Weitzmann. Auf der gegnerischen Seite ebenfalls nicht. Florian Proske spielte 655:07 Minuten und parierte 285 der 313 Schüsse auf sein Tor. Hannibal Weitzmann hütete 362:40 Minuten das Tor und hielt 174 der 192 Torversuche des Gegners.

Mit 327 Strafminuten gehören die Löwen wahrlich zu den vermeintlich bösen Buben der Liga. Auch dieser Wert ist spitze. Nur Heilbronn hat bisher auch die 300-Minuten-Marke durchbrochen (307). Im Schnitt spielten die Löwen rund fünf Minuten länger Unterzahl als der Gegner.

Bester Scorer im ersten Saisondrittel ist CJ Stretch. 26 Punkte stehen auf seinem Konto, in 14 der 16 Partien scorte der US-Amerikaner mindestens ein Mal. Nils Liesegang trug sich bis zu seiner Verletzungspause in jedem der zehn Spiele auf die Scorerliste ein. Seine Trefferquote liegt bei 29,17 Prozent der abgegebenen Schüsse (24), bester Wert im Team.