Vorschau

Gegen den „Liebling“ zum ersten Sieg!?!

Am Freitagabend kommt der ESV Kaufbeuren nach Frankfurt, Sonntag sind die Löwen dann zu Gast beim EHC Freiburg.

Nach dem punktlosen Start in das Jahr 2018  wollen die Löwen am kommenden Wochenende zurück in die Erfolgsspur. Am Freitagabend empfängt der amtierende DEL2-Meister den Tabellenachten ESV Kaufbeuren in der Eissporthalle Frankfurt. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

JETZT TICKETS FÜR FREITAGABEND SICHERN!

Am Sonntag reisen die Löwen in den Breisgau zum EHC Freiburg. Nach vier Niederlagen in Folge liegen die Wölfe auf Tabellenplatz elf. Das Spiel in der Franz-Siegel-Halle beginnt um 18:30 Uhr.

Wie ist die Ausgangslage der Löwen?

Nach der dritten Niederlage in Folge konnte der SC Riessersee an den Löwen vorbeiziehen, die nunmehr auf Platz drei stehen. Der Abstand zum SCR beträgt drei Punkte, drei Zähler dahinter liegen die Kassel Huskies auf Rang vier. Gegen den ESV Kaufbeuren wollen die Löwen Frankfurt endlich den ersten Sieg im Jahr 2018 einfahren. Rein statistisch stehen die Chancen gut: 13 von 14 DEL2-Vergleichen zwischen den beiden Teams gingen an die Löwen.

Der ESVK ist also der Lieblingsgegner Frankfurts – das besagt zumindest die Historie. Das die Statistik gleichwohl nicht zählen wird, sobald der Puck am Freitag im Spiel ist, ist ebenfalls ein Fakt. Gegen Kaufbeuren konnten die Löwen die beiden bisherigen Saisonpartien gewinnen (5:4 n. V., 2:1). Dabei war es aber jedesmal ziemlich knapp. Gegen Freiburg gab es einen Auswärtssieg (6:3) und eine Heimpleite (2:4).

Was sagt Löwen-Coach Paul Gardner?

„Das Wichtigste ist, weiter an uns zu glauben. Es läuft nicht gut gerade, da gibt es gar keine Ausreden. Diese Phasen gibt es aber, genau wie Zeiten, in denen alles scheinbar mühelos klappt. Umso wichtiger ist es, jetzt positiv und konzentriert zu bleiben und an den Dingen zu arbeiten, die wir verbessern müssen. Wir haben eine Menge angeschlagener Jungs. Daher kommt es uns jetzt entgegen, ein paar mehr Tage zur Regeneration zu haben. Natürlich wollen wir am Wochenende das Ruder rumreissen. Kaufbeuren ist ein defensivstarker Gegner mit einem starken Goalie, da wird es besonders wichtig sein, Geduld zu haben. Auswärtsspiele in Freiburg sind allein schon aufgrund der Halle etwas Besonderes, da herrscht eine ganz eigene Atmosphäre. Auch hier gilt es, unser Spiel durchzuziehen und uns nicht das System des Gegners aufzwingen zu lassen.“

Wie sieht es personell aus?

Wie Anfang der Woche vermeldet fallen Vladislav Filin und Florian Prokse langfristig aus. Einige angeschlagene Spieler konnten ihre Blessuren weiter auskurieren – insbesondere Verteidiger Pawel Dronia und die beiden Stürmer Nils Liesegang und Eric Valentin. Wer von den vorgenannten Cracks wieder mitwirken kann, entscheidet sich bis zum Spieltag. Torhüter Hannibal Weitzmann wird wohl noch ein weiteres Wochenende pausieren müssen. 

Was erwartet die Löwen gegen Kaufbeuren?

Der ESVK hat die vergangenen drei Auswärtspartien verloren, sammelte jedoch beim überzeugenden 5:0-Heimsieg gegen Freiburg am Sonntag eine Menge Selbstvertrauen. Derzeit belegt Kaufbeuren Tabellenplatz acht. Mit nur 88 Gegentoren haben die „Joker“ die wenigsten Gegentreffer der Liga hinnehmen müssen. Das 5:0 gegen Freiburg war bereits das fünfte „Zu-Null“-Spiel des ESVK in der laufenden Saison. Topscorer ist Sami Blomqvist mit 42 Punkten und 16 erzielten Toren. 

Hinweise zum Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren am Freitag

  • Die Eissporthalle öffnet um 18:30 (18:15 Uhr für Dauerkarten Inhaber). 
  • Der Festplatz vor der Eissporthalle ist wieder frei und kann genutzt werden (3 Euro pro PKW). 
  • Der Parkplatz auf dem Gelände des FSV Frankfurt (Stadion am Bornheimer Hang) steht weiterhin für eine Parkgebühr von je 2,50 Euro pro PKW zur Verfügung.
  • In allen Löwen-Tickets ist das RMV-Kombi-Ticket enthalten, welches zur kostenlosen Hin- und Rückfahrt zu den Löwen-Heimspielen berechtigt.

Wie ist die Lage beim EHC Freiburg?

Die Wölfe mussten zuletzt vier Mal hintereinander auswärts ran und konnten dabei nur einen Punkt mitnehmen. Sie kassierten 14 Gegentreffer und konnten selbst nur sechs erzielen. Am Freitag muss das Team von Leos Sulak erneut auswärts ran (in Kassel). Umso größer wird die Freude sein, am Sonntag gegen die Löwen wieder in der heimischen Halle antreten zu dürfen. Topscorer ist - wie sollte es auch anders sein - der gebürtige Freiburger Nikolas Linsenmaier mit 38 Punkten und 16 Toren.

Adresse: Franz-Siegel-Halle, Ensisheimer Straße 1, 79110 Freiburg, Tickets über die Website des EHC Freiburg