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Quo Vadis, Löwen Nachwuchs?

Wir werfen einen Blick auf das aktuelle Geschehen im Nachwuchsbereich des Löwen Frankfurt Eishockey e.V.

Kurz vor dem Startschuss der Saison der Löwen Frankfurt in der DEL2 werfen wir einen Blick auf das aktuelle Geschehen im Nachwuchsbereich des Löwen Frankfurt Eishockey e.V. Der 1. Vorsitzende Frank Jüngst und der neue 2. Vorsitzende Patrick Senftleben beantworten jede Menge Fragen zu den Entwicklungen im Verein.

Frage: Was macht den Löwen Frankfurt Eishockey e.V. aus?

Patrick Senftleben: "Wir blicken in Frankfurt schon auf eine lange Eishockey-Tradition zurück, das erste Bully fand schon 1959 statt, im Jahr 2019 feiern wir in Frankfurt also das 60-jährige Eishockey-Jubiläum. Zunächst waren die Eishockeyspieler eine Abteilung der Frankfurter Eintracht, gegründet im Fußball- Meisterjahr 1959. Die Eishockey-Eintracht spielte lange im Oberhaus, in der Eishockey-Bundesliga. Im März 1991 hat der Vorstand von Eintracht Frankfurt die Eishockeyabteilung geschlossen. Aber schon am 22. April 1991 wurde der Frankfurter ESC (Frankfurter Eissportclub) als Nachfolger der aufgelösten Eishockeyabteilung in das Vereinsregister unter der Nr. 9759 eingetragen. Diese Registernummer haben wir heute noch. Wir legen Wert darauf, diese Tradition des Frankfurter ESC zu wahren und zu pflegen."

Frage: Wie kam es später zu den Frankfurt Lions und den Löwen Frankfurt?

Frank Jüngst: "Der Frankfurter ESC begann in der Regionalliga. Im März 1994 wurden zur Einführung der Profiliga DEL (Deutsche Eishockey Liga) die Frankfurt Lions aus dem Verein ausgelagert und als eigenständige Frankfurt Lions Eishockey GmbH für die DEL gegründet. Nach der Insolvenz der Frankfurt Lions im Jahre 2010 stand der Verein sofort bereit, mit den Löwen Frankfurt den Spielbetrieb in der Regionalliga fortzusetzen. Die Mannschaft der Löwen Frankfurt wurde daraufhin Ende 2010 in die Löwen Frankfurt Eishockey-Betriebs GmbH ausgelagert und spielt heute in der zweithöchsten deutschen Liga, in der DEL2. Das erklärte Ziel der Gesellschafter ist, wenn in drei Jahren Auf- und Abstieg zwischen DEL und DEL2 endlich stattfindet, in die DEL aufzusteigen."

Frage: Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen Verein und Proficlub aus?

Frank Jüngst: "Es handelt sich um eigenständige Organisationen. Der Stammverein ist ein gemeinnütziger Verein, der sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert. Der Proficlub ist eine GmbH, die den beiden Gesellschaftern Andreas Stracke und Stefan Krämer gehört, rechtlich völlig getrennt vom Verein. Beide Organisationen sind Mitglieder des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) als Dachverband. Ein Kooperationsvertrag verbindet beide, nach dem der Proficlub einen jährlichen Aufwandsersatz an den Verein zahlt und dafür den Nachwuchs an den Erwachsenensport auf Profiebene heranführt."

Frage: Frank, du bist bereits seit 5 Jahren 1. Vorsitzender des Löwen Frankfurt e.V. Wie fällt dein Fazit bisher aus und wie sehen die Pläne für die Zukunft aus?

Frank Jüngst: "Ja, im November 2013 bin ich in zum 1. Vorsitzenden gewählt worden und in der Tat seit diesem Zeitpunkt hat sich viel geändert. Wer mich kennt, weiß, dass in mir ein Sportlerherz schlägt. Ich habe zwar nie selbst Eishockey gespielt, bin aber heute noch in Ausdauersportarten unterwegs. Demzufolge gibt es bei mir auch nie Stillstand, Stillstand ist Rückschritt. So haben wir auch in den letzten Jahren den Turnaround zum leistungsorientierten Eishockeyverein eingeleitet. Das dies der einzig richtige Weg war, zeigte sich als wenig später der DEB in der Saison 2015/16 sein Nachwuchsförderprogramm PP26 ins Leben gerufen hat. Leider schafft man einen solchen Turnaround nicht in einer Saison und wir sind noch weit von den Zielen entfernt, die wir uns gesteckt haben, Diese können wir aber auch nicht allein schaffen, Bei der dringend notwendigen Verbesserung der Infrastruktur als Beispiel hoffen wir auf die Unterstützung des Sportamtes der Stadt Frankfurt. Sportlich haben wir mit unserer sportlichen Leitung entschieden, dass wir in den älteren Jahrgängen der U20 zunächst die Liga halten wollen mittelfristig wollen wir aber auch hier in die DNL Div II und später Div I. Doch bereits darunter in der U17 ist es das Ziel in der Saison 18/19 wieder in die Bundesliga aufzusteigen. Damit wir diese Ziele mittelfristig und langfristig erreichen können brauchen wir einen starken Unterbau, diesen haben wir bereits in den letzten beiden Spielzeiten begonnen aufzubauen. So gehören aktuell die Teams U13 und U 11 sicher zu den Teams in Deutschland, die sich Respekt verschafft haben, die andere erstmal schlagen müssen. So haben wir in den letzten Jahren kontinuierlich unser Trainerteam erweitert, wir haben heute 4 Fulltime Coaches, alle mit A und B Lizenzen ausgestattet, sowie 7 Teilzeit Coaches mit B und C Lizenzen. Dieses Trainerteam steht definitiv für eine qualitativ hochwertige Ausbildung und es gibt keine Gründe mehr abzuwandern! Ganz im Gegenteil: Wir stellen fest, dass das Interesse an den Löwen wächst, Abwanderer zurückkommen und auch Neue mitbringen! Dies alles muss natürlich finanziert werden, und kann nicht auf den Schultern der Eltern ausgetragen werden. Und hier können wir vom Fußball lernen, die großen Clubs haben alle Mitgliederzahlen im 5- oder gar 6-stelligen Bereich. Wir streben sicher nicht wie Bayern, Schalke oder Dortmund über 100.000 Mitglieder an. Aber wir haben unsere Satzung angepasst, neue Varianten der Mitgliedschaften eingeführt und möchten, vor allem mit vielen neuen passiven Mitgliedern, die so ihre Verbundenheit zeigen, der größte Eishockeyverein Deutschlands werden. Dies hat zwei große Vorteile. Zum einen bekommen wir deutlich mehr Gehör, zum anderen fördert jedes passive Mitglied mit einem kleinen monatlichen Mitgliedsbeitrag den Nachwuchs des Löwen Frankfurt Eishockey e.V. So, genug der Ziele und Visionen: Lasst uns weiter machen an der Umsetzung."

Frage: Patrick du bist nun seit knapp 1 Monat im Amt. Wie ist dein Einstieg verlaufen und was hast du dir vorgenommen?

Patrick Senftleben: "Wir sind ein gutes Team! Das ist wichtig, weil wir reichlich Arbeit haben und umso wichtiger ist ein menschlich gutes Miteinander.  Es gilt für uns, den positiven Weg, den der e.V. eingeschlagen hat, weiter zu gehen, natürlich auch neue Akzente zu setzen. Noch bevor ich die Aufgabe des 2. Vorsitzenden übernommen habe, haben wir gemeinsam ein Marketing- und Sponsoringkonzept entwickelt und auf den Weg gebracht. Das gab es zuvor im e.V. noch nicht. Wir sehen darin eine neue und gute Möglichkeit für den e.V. eigenständig Gelder zu generieren und diese in die Nachwuchsarbeit zu investieren. Die Erfolge, die wir in den letzten Monaten hatten sprechen für sich und zeigen, dass wir mit unserem Konzept auf dem richtigen Weg sind. Auch im sportlichen Bereich wollen wir uns stetig weiter entwickeln."

Frage: Du sprichst das sportliche Konzept an. Wie genau sieht dieses aus?

Patrick Senftleben: "Es geht vordergründig darum Werte wie Integrität, Identifikation, Vertrauenswürdigkeit und Offenheit zu vermitteln und dies in Einklang mit Leistungs- und Breitensport zu bekommen. Die Kommunikation spielt in unserem Konzept ohnehin eine große Rolle, sowohl nach innen unter Spielern und Trainern wie auch nach außen zu den Eltern unserer Kinder und Jugendlichen, aber auch in die breite Öffentlichkeit. Ausdrücklich gehört zu unserem Konzept auch, Spielern, die – warum auch immer - ihr Potential in jungen Jahren noch nicht vollends ausschöpfen konnten, weiterhin die Chancen und Perspektiven zu geben. Die Entwicklung von Kindern ist oftmals sehr unterschiedlich. Ein Kind, das aktuell im B-Team spielt und dort viel Eiszeit erhält hat ganz andere Voraussetzungen sich weiter zu entwickeln als ein Kind, das im A-Team vielleicht nur 3-4 Wechsel pro Spiel erhält. Das ist ganz wichtig zu verstehen, gerade auch für Eltern, die ihr Kind natürlich am Liebsten immer gerne im A-Team sehen wollen. Daher gilt: „Lass dein Kind dort spielen, wo es auf dem Eis steht!“ Je mehr ich spiele, desto mehr macht es mir Spaß und desto mehr lerne ich."

Frage: Wie genau sehen eure Ziele für die Saison 2018/2019 mit den Nachwuchsmannschaften, insbesondere der U17 und U20 des Löwen Frankfurt e.V. aus?

Frank Jüngst: "Sportliche Erfolge wie oben beschrieben sind sehr wichtig, dennoch legen wir nicht alles darauf aus. Noch wichtiger ist die Entwicklung der Kinder. Wenn diese stimmt, kommt der sportliche Erfolg automatisch. Insbesondere in jungen Jahren. Dennoch haben wir das klare Ziel mit der U17 wieder in die Bundesliga aufsteigen zu wollen. Die Voraussetzungen dafür haben wir geschaffen. Bei der U20 ist es noch zu früh ein Ziel auszugeben. Momentan sind wir akut auf der Suche nach Gastfamilien in Frankfurt und Umgebung, um auch Spielern von außerhalb die Möglichkeit zu geben bei den Löwen Fuß zu fassen und sich sportlich weiter zu entwickeln."

Frage: Wie ist der Verein organisiert?

Frank Jüngst: "Der Löwen Frankfurt Eishockey e.V. ist eigenständig und unabhängig von der GmbH. Im Stammverein Löwen Frankfurt Eishockey e.V. sind heute die Nachwuchsmannschaften organisiert. Teil unserer Philosophie ist: Wer den Sprung mit 19 Jahren ins Profieishockey jedoch nicht geschafft hat, für den soll der Eishockeysport nicht zu Ende sein, dem kann und soll unser Sport weiter Spaß machen. Wir stehen im Stammverein im Sinne unseres Leitbildes für Offenheit und verantwortungsvollen Umgang miteinander. Eine Nachwuchsabteilung muss ihren Spielern eine Perspektive im eigenen Club geben können. Dafür stärken wir die älteste Nachwuchs-Spielklasse mit der U25-Mannschaft, in der junge Sportler in einer echten Alternative weiterhin am Eishockeysport teilnehmen können."

Frage: Du sprichst gerade die Kooperation mit der Frankfurter Eintracht an. Auch im Nachwuchs habt Ihr eine Spielgemeinschaft mit den Darmstadt Dukes vereinbart. Was steckt dahinter?

Patrick Senftleben: "Wie oben bereits erwähnt geht es darum unseren Nachwuchsspielern so viel Eiszeit wie möglich zu geben. In Darmstadt zu spielen ist dabei überhaupt kein Rückschritt für einen jungen Spieler. Wer das meint, dem muss ich ausdrücklich widersprechen. Die Kooperation mit den Dukes ist vielmehr die Möglichkeit sich weiter zu entwickeln und sein Potenzial auszuschöpfen. Dies geht nur, wenn man auf dem Eis steht. Ebenso verhält es sich mit der Kooperation im Seniorenbereich mit Eintracht Frankfurt. Jungs, die den Aufwand in der Regionalliga aus beruflichen Gründen oder wegen des Studiums nicht schaffen, haben die Möglichkeit bei der Eintracht zu spielen und trotzdem den Löwen treu zu bleiben. Auch für junge Spieler, für die der Sprung in die Regionalliga zu früh kommt, ist dies eine Möglichkeit sich weiter zu entwickeln und ihr Potenzial auszuschöpfen."

Frage: Um auf das sportliche Konzept des Löwen Frankfurt e.V. sprechen zu kommen. Wie sehen die Perspektiven für den Löwen Nachwuchs kurz-, mittel- und langfristig aus?

Frank Jüngst: "Kurzfristig geht es darum auf die positive Entwicklung aufzubauen. Das heißt insbesondere die Trainingsmöglichkeiten zu verbessern. Dazu braucht es mehr Eiszeiten für den Nachwuchs. Zudem wollen wir auch zukünftig weiter in die Entwicklung und Fortbildung unserer Trainer investieren. Jedes Team braucht seinen festen Trainer um Nachwuchsspielern eine Bezugsperson und einen Ansprechpartner zu geben. Mittelfristig wollen wir endlich unseren eigenen Fitnessbereich in der Eissporthalle realisieren und eine Aufstockung mit festen Kabinen für die U17 und U20 erreichen. Das wäre absolut klasse und würde unserem Standort deutlich mehr Attraktivität verleihen. Langfristig wird auch der Verein seine Strukturen an die gewachsenen Anforderungen anpassen müssen und sowohl den Vorstand als auch den Verwaltungsrat erweitern und mit weiteren qualifizierten Personen besetzen müssen. Spätestens 2021 – pünktlich zum angestrebten Aufstieg in die DEL – wollen wir bereit sein und mit der DNL in der Division I spielen. An diesem sportlichen Konzept arbeiten wir in enger Abstimmung mit unserem sportlichen Leiter Toni Raubal."

Frage: Mit Jan Barta habt Ihr einen weiteren ambitionierten Trainer für eure U15 Mannschaft hinzubekommen. Was sind die Hintergründe für die Entscheidung Jan Barta bei der U15 einzusetzen?

Frank Jüngst: "Jan Barta ist – wie schon seit einigen Jahren Toni Raubal & Stanislav Fatyka - für uns ein neues weiteres Paradebeispiel für Identifikation und die Einbindung von ehemaligen Spielern in den Verein. Er hat eine großartige Karriere hingelegt und es macht uns auch stolz so jemanden von unserem Konzept überzeugen und für den Verein gewinnen zu können. Jan Barta ist jemand zu dem die Kids hinaufschauen."

Frage: Wie soll die Zusammenarbeit des Löwen Frankfurt e.V. mit der Löwen Frankfurt GmbH zukünftig aussehen?

Frank Jüngst: "Die Zusammenarbeit hat sich bereits in den letzten Jahren positiv entwickelt, mit pfiffigen Ideen und kreativen Köpfen, vor allem aber mit einem guten Miteinander soll das weitergehen. Wie eng das Miteinander ist, zeigt beispielsweise die Tatsache, dass Jan Barta sich einerseits bei den Profis um die VIP-Betreuung kümmert, andererseits die U15 coacht. Uns eint die feste Überzeugung, dass eine Top-Nachwuchsarbeit im Sinne beider ist. Immer wieder haben wir gemeinsame Projekte wie das Crowdfunding durchgeführt. Aktuell haben wir das Thema der Fan- und Fördermitgliedschaft auf der Agenda. Wir haben uns ein klares Ziel gesetzt:  Wir wollen endlich die 1.000er Marke knacken und zu Deutschland größtem Eishockeyverein werden. Diese Mitgliedschaft haben wir neu entworfen um jedem die Möglichkeit zu geben, Teil der Löwen-Familie zu werden. Und zusätzlich erhöhen wir den Etat des Nachwuchsvereins und können in unsere Strukturen investieren. Egal, ob Fan-, Familien- oder Lebenslanges Mitglied – Jede Mitgliedschaft kommt dem Nachwuchs zu Gute. Sportlich müssen wir, wie schon beschrieben, unsere Spieler halten und aus der U17 / U20 in das Profiteam heranführen. Der Nachwuchs sollte auch aus den eigenen Reihen kommen und nicht nur über das DNL Team der Kölner Haie.

Frage: Wie viele neue Kinder haben sich nach dem „Olympia-Boom“ und der Silber-Medaille von Pyeongchang bei euch angemeldet?

Frank Jüngst: "Das hat uns nochmal einen zusätzlichen Schub gegeben. In den Jahrgängen U9 und U11 mussten wir sogar am Ende der letzten Saison einen Aufnahmestopp einlegen, da die Teams voll sind und wir leider nicht mehr Eiszeiten anbieten können, aber auch an dem Thema arbeiten wir. Der Schnuppertag am 08.09.2018 hat ebenfalls schon wieder großes Interesse bei Kids und Eltern geweckt. Das positive Abschneiden der letztjährigen U13 macht uns stolz und zeigt, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind. Insgesamt sind unsere unteren Teams sehr gut ausgebildet. Wenn der frühere Nationalspieler Ernst Höfner, der heute als DEB-Nachwuchstrainer fungiert, erklärt, dass wir zu den besten in Deutschland gehören, dann macht uns das stolz und ist Ansporn zugleich. Das ist unser Kapital, auf dem wir aufbauen wollen, um diese Jungs dann auch in der U17 und U20 noch im Löwen Trikot auf Frankfurter Eis zu sehen. Und wenn wir es schaffen, dass Frankfurter Jungs das DEL-Trikot in der neuen Multifunktionsarena tragen könnten – das wäre ein Traum."

Frage: Letztes Jahr hattet ihr eine Crowdfunding Aktion gestartet. Wurde das Ziel erreicht und gab es bereits erste Investitionen?

Patrick Senfleben: "Das Ziel wurde leider nicht erreicht. Wie schon zuvor gesagt, ändert das aber nichts daran, dass neue Kabinen für uns von großer Bedeutung sind. Das Geld, das wir eingenommen haben, wurde daher zurückgelegt und soll weiterhin mit eigenen Mittel für die Anschaffung neuer Kabinen verwendet werden. Wir brauchen definitiv Kabinen und mehr Eiszeiten. Zugleich hoffen wir in dieser Frage mit Blick auf die vielen Kinder und Jugendlichen, die bei uns aktiv sind, auch auf ein gutes Miteinander mit der Stadt Frankfurt."

Das gesamte Interview gibt es auf der Homepage des Löwen-Nachwuchses zu lesen.