Brace entscheidet Overtime – Löwen schlagen Wolfsburg 3:2

Vor dem Spiel
Personell mussten die Löwen erneut auf Matthew Wedman verzichten, der weiterhin aufgrund einer Oberkörperverletzung ausfällt.
Für einen besonderen Moment sorgte hingegen Nathan Burns: Der Routinier absolvierte sein 200. Spiel im Löwentrikot und setzte damit eine weitere Marke in seiner Frankfurter Zeit.
Druckvoller Beginn bleibt ohne Treffer
Mit Daniel Pfaffengut, Maksim Matushkin, Cameron Brace, Daniel Wirt und Ty Glover starteten die Löwen in die Partie, zwischen den Pfosten stand Mirko Pantkowski. Frankfurt legte druckvoll los und setzte früh das erste Offensivzeichen. Maksim Matushkin kam zur ersten guten Gelegenheit, doch Dustin Strahlmeier im Wolfsburger Tor bekam die Scheibe zwar nicht ganz sauber zu fassen, seine Vorderleute klärten jedoch rechtzeitig aus der Gefahrenzone.
In der Folge fanden auch die Gäste besser ins Spiel und setzten sich erstmals im Frankfurter Drittel fest. Der Abschluss von Julian Melchiori wurde allerdings geblockt und landete im Fangnetz.
In der 11. Spielminute sorgte Markus Schweiger für die nächste Großchance. Er trug den Puck über die halbe Eisfläche bis vors Wolfsburger Tor, fand jedoch keine Lücke bei Strahlmeier. Auch die beiden Nachschussversuche von Dennis Lobach ließ der Goalie nicht passieren. Wenig später zog Linus Fröberg von der Seite vors Tor, legte in den Rückraum auf Matushkin, dessen wuchtiger Schlagschuss jedoch zu zentral geriet und ebenfalls von Strahlmeier entschärft wurde.
In der 19. Spielminute war Wolfsburg wieder komplett. Kurz zuvor hatte sich Schweiger noch in einen Schlagschuss der Gäste geworfen, ehe Nathan Burns Sekunden später von der Strafbank zurückkehrte. Die Partie wurde anschließend unterbrochen, da ein Wolfsburger Spieler auf der Bank behandelt werden musste. Tore fielen im ersten Abschnitt keine – es ging mit einem 0:0 in die Pause.
Treffer und hitzige Szenen im Mittelabschnitt
Kurz nach Wiederbeginn wurde es körperlich: Ty Glover und Tyler Gaudet gerieten aneinander und mussten jeweils für fünf Minuten wegen Fighting vom Eis.
In der 26. Spielminute gingen die Gäste dann in Führung. Julius Ramoser nutzte eine Gelegenheit zum 0:1 für die Grizzlys. Wenig später musste Wolfsburgs Schlussmann Dustin Strahlmeier wegen Beinstellens für zwei Minuten vom Eis. Luis Schinko nahm die Strafe für den Keeper auf der Bank. Vorausgegangen war ein starkes Unterzahlspiel der Löwen: Carter Rowney eroberte an der blauen Linie die Scheibe und startete einen Konter, den Strahlmeier nur regelwidrig stoppen konnte. In der 29. Spielminute folgte die Antwort der Frankfurter: Ryan McKiernan traf zum Ausgleich und brachte die NIX Eissporthalle zurück ins Spiel. Nur zwei Minuten später wurde es erneut ruppig. Nach einem harten Check an der Bande musste Justin Feser auf die Strafbank. Im anschließenden Handgemenge erhielten zudem Matt White und Fabio Kose jeweils zwei Minuten Strafzeit.
Ausgleich und Overtime im Schlussabschnitt
Mit offenem Visier starteten beide Teams in das letzte Drittel. Daniel Pfaffengut setzte Cameron Brace über die rechte Seite in Szene, doch dessen Abschluss in Richtung Fanghand-Ecke konnte Dustin Strahlmeier noch entscheidend ablenken. Auch nach dem folgenden Bully blieben die Löwen am Drücker, doch erneut war Strahlmeier zur Stelle, diesmal gegen den Schuss von Daniel Wirt.
In der 46. Spielminute gingen die Gäste erneut in Führung: Julian Chrobot traf für die Grizzlys zum 1:2. Die Antwort der Frankfurter ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten später, in der 48. Spielminute, stellte Chris Wilkie den Ausgleich her und brachte die NIX Eissporthalle wieder zum Beben.
Wolfsburg blieb gefährlich und nutzte einen Wechselmoment der Löwen beinahe eiskalt aus. Doch Mirko Pantkowski behielt im Eins-gegen-Eins mit Luis Schinko die Oberhand. In der 54. Spielminute musste der Löwen-Keeper erneut eingreifen, als Julius Ramoser einen flatternden Puck aufs Tor brachte, den Pantkowski im Nachfassen sicherte. Auf der Gegenseite setzte Noah Dunham noch einmal Daniel Wirt in Szene, dessen Abschluss aus dem Rückraum Strahlmeier mit einem starken Reflex entschärfte. In den letzten zwei Minuten peitschten die Fans ihre Mannschaft lautstark nach vorne, doch ein weiterer Treffer wollte nicht mehr fallen.
So liefen die Sekunden ohne Entscheidung herunter – die Partie ging in die Verlängerung.
Overtime
Mit einem 2:2-Zwischenstand ging es in die Verlängerung. Für die Löwen starteten Daniel Pfaffengut, Linus Fröberg und Cameron Brace in die Overtime.
Die Entscheidung fiel schnell: Bereits 27 Sekunden nach Wiederbeginn erzielte Cameron Brace den Siegtreffer und sicherte den Löwen Frankfurt den Zusatzpunkt.
Wer live dabei sein möchte:
Für die Löwen Frankfurt stehen die nächsten wichtigen Partien in der PENNY DEL an. Weiter geht es am Mittwoch, den 04. März 2026, um 19:30 Uhr mit dem Auswärtsspiel bei den Adlern Mannheim in Mannheim.
Am Freitag, den 06. März 2026, kehren die Löwen in den heimischen Löwenkäfig zurück und empfangen um 19:30 Uhr die Iserlohn Roosters in der NIX Eissporthalle. Bereits zwei Tage später, am Sonntag, den 08. März 2026, geht es für die Löwen mit dem Sonderzug nach München. Bully ist um 14:00 Uhr.
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