Derby im Löwenkäfig endet mit 2:6-Niederlage

Adler setzen frühe Akzente – Löwen liegen nach 20 Minuten zurück
Die Gäste aus Adler Mannheim erwischten den besseren Start in die Partie und setzten die Löwen früh unter Druck. Gleich zu Beginn musste sich Frankfurts Schlussmann Mirko Pantkowski bei zwei guten Tormöglichkeiten der Adler auszeichnen und hielt seine Mannschaft zunächst im Spiel.
In der 8. Spielminute fiel dann jedoch der erste Treffer des Abends: Zachary Solow brachte die Mannheimer mit seinem Tor in Führung. Die Löwen versuchten in der Folge, mehr Zugriff auf das Spiel zu bekommen, taten sich offensiv jedoch schwer.
Für zusätzlichen Unmut auf den Rängen sorgte eine Strafe in der 11. Spielminute: Matthew Wedman musste nach einem eher harmlosen Zweikampf für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Entscheidung der Unparteiischen stieß bei den Löwen-Fans auf großes Unverständnis, was sich in der traditionellen Reaktion mit fliegenden Gummihühnern auf dem Eis widerspiegelte.
Auch Frankfurt kam zu einem Abschluss, doch Mannheims Torhüter Maximilian Franzreb zeigte sich aufmerksam und parierte sicher. Kurz vor der ersten Pause schlugen die Gäste erneut zu: In der 18. Spielminute erhöhte Matthias Plachta auf 0:2. Mit diesem Zwischenstand von 0:2 ging es für beide Teams in die erste Drittelpause.
Turbulentes zweites Drittel mit Treffern auf beiden Seiten
Zurück auf dem Eis starteten die Löwen druckvoll und suchten früh den Weg nach vorne. Trotz des engagierten Auftretens der Gastgeber schlugen jedoch zunächst erneut die Adler Mannheim zu: In der 26. Spielminute erhöhte Brendan O'Donnell auf 0:3.
Für Diskussionen sorgte anschließend eine Szene im Mittelkreis. Nach einem Check von Dan Renouf gegen Matthew Wedman konsultierten die Unparteiischen den Videobeweis. Während viele eine größere Strafe – möglicherweise einen Kniecheck – erwarteten, entschieden die Schiedsrichter nach Ansicht der Bilder, Renouf ohne weitere Konsequenzen zurück auf die Spielerbank zu schicken.
Die Löwen blieben bemüht und kamen in der 33. Spielminute zu einer großen Gelegenheit: Daniel Pfaffengut lief allein auf Mannheims Schlussmann Maximilian Franzreb zu, verfehlte das Tor jedoch knapp. Kurz darauf nahmen die Gäste eine Auszeit, da in den folgenden 34 Sekunden eine doppelte Überzahl für die Adler anstand.
In der 37. Spielminute belohnte sich Frankfurt schließlich: Daniel Pfaffengut erzielte den ersten Treffer der Löwen und verkürzte auf 1:3. In den letzten beiden Minuten des Drittels erhöhten die Gastgeber nochmals den Druck, doch den Schlusspunkt setzten die Adler. In der 40. Spielminute traf Kristian Reichel zum 1:4.
Mannheim entscheidet das Spiel im Schlussdrittel
Im letzten Drittel kamen zunächst die Adler Mannheim zu mehreren guten Möglichkeiten, doch der Puck wollte vorerst kein fünftes Mal im Tor der Löwen landen. Auf der anderen Seite blieben auch die Löwen Frankfurt aktiv und suchten weiterhin zügig den Weg nach vorne.
In Überzahl agierten die Frankfurter durchaus gefällig, setzten sich phasenweise im Drittel der Adler fest und erspielten sich Abschlüsse. Der erhoffte Treffer blieb jedoch aus. Stattdessen nutzten die Gäste einen Konter: In der 54. Spielminute erzielte Matthias Plachta das 5:1 für Mannheim.
Nur eine Minute später folgte die nächste entscheidende Szene. Nach einem Foul von Noah Dunham an Zachary Solow, der allein auf Mirko Pantkowski zugelaufen war, entschieden die Unparteiischen auf Penalty. Solow verwandelte diesen in der 55. Spielminute sicher und erhöhte auf 6:1.
Die Löwen gaben sich dennoch nicht auf und kamen in der 58. Spielminute noch einmal zum Torerfolg: Michael Joyaux traf zum 6:2 aus Frankfurter Sicht. Den Sieg nahmen die Adler Mannheim schließlich mit nach Hause.
Wer live dabei sein möchte:
Zunächst steht für die Löwen ein Auswärtsspiel an: Am Sonntag, den 11. Januar 2026, treten die Frankfurter um 14:00 Uhr bei den Grizzlys Wolfsburg an.
Nur wenige Tage später folgt das nächste Auswärtsspiel: Am Freitag, den 16. Januar 2026, geht es für die Löwen um 19:30 Uhr zu den Augsburger Panther.
Zurück im Löwenkäfig geht es am Sonntag, den 18. Januar 2026, weiter: Um 14:00 Uhr empfangen die Löwen den ERC Ingolstadt in der NIX Eissporthalle.
Tickets gibt es wie gewohnt im Löwen-Ticketshop und MAGENTA SPORT überträgt alle Partien live und in voller Länge.