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Spielberichte

Frankfurter Sonderzug rollt nach München und kommt mir einem Punkt zurück.

(TH) Am Sonntag, den 08. März 2026, sind die Löwen Frankfurt am 50. Spieltag der PENNY DEL beim EHC Red Bull München zu Gast. Vor 10.697 Zuschauern im SAP Garden setzte sich der EHC Red Bull München am Ende mit 3:2 nach Verlängerung (0:2/1:0/1:0/1:0) gegen die Löwen Frankfurt durch.

Die Frankfurter erwischten zunächst den besseren Start: Ryan McKiernan brachte die Löwen bereits in der 2. Spielminute mit 0:1 in Führung. Das 0:2 folgte in der 10. Spielminute durch Matthew Wedman.

Sonderzug nach München

Zum Auswärtsspiel in München machen sich über 1.000 Löwen-Fans gemeinsam mit dem Sonderzug auf den Weg in den Süden. Schon während der Anreise sorgt die große Frankfurter Anhängerschaft für beste Stimmung und begleitet ihr Team lautstark. Auch Maskottchen Trevor ist mit an Bord und sorgt für zusätzliche Unterhaltung im Zug. Vor Ort werden die Löwen erneut auf die starke Unterstützung ihrer Fans zählen können.

Starker Start: Löwen führen nach dem ersten Drittel mit 0:2

Mit Matthew Wedman wieder im Aufgebot starten die Löwen in die Partie. Im Tor beginnt Cody Brenner, während Pantkowski zunächst auf der Ersatzbank Platz nimmt. Auch Ty Glover kehrt nach seiner Zwei-Spiele-Sperre zurück in den Kader. Die Gastgeber kommen früh zu ersten Abschlüssen, doch Brenner ist sofort gefordert und zeigt sich aufmerksam. In der 2. Spielminute jubeln dann erstmals die Löwen: Ryan McKiernan bringt den Puck im Tor unter. Zunächst wird der Treffer per Videobeweis überprüft, doch kurz darauf folgt die Bestätigung – das Tor zählt. Für McKiernan ist es der vierte Saisontreffer und gleichzeitig die frühe 0:1-Führung für die Löwen.
Frankfurt bleibt auch danach offensiv aktiv. Dennis Lobach hat die nächste große Möglichkeit, trifft jedoch nur den Pfosten. Die erste Strafe des Spiels trifft anschließend die Löwen: Daniel Pfaffengut muss wegen hohen Stocks für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Unterzahl überstehen die Frankfurter jedoch ohne größere Schwierigkeiten. Kurz darauf dürfen die Löwen selbst in Überzahl ran – und nutzen diese Chance eiskalt. In der 10. Spielminute erhöht Matthew Wedman auf 0:2.
Auch von den Rängen gibt es lautstarke Unterstützung: „Einmal Löwe, immer Löwe“ hallt durch die Arena und sorgt für zusätzlichen Rückenwind. In der Folge verteidigen die Löwen konzentriert und setzen immer wieder offensive Akzente. Weitere Treffer fallen im ersten Drittel jedoch nicht mehr, sodass Frankfurt mit einer 0:2-Führung in die erste Pause geht.

München kommt heran, Löwen halten dagegen

Zurück auf dem Eis starteten die Löwen zunächst in Unterzahl in den Mittelabschnitt. Wenige Sekunden vor Ablauf der Strafe nutzten die Münchener ihre Gelegenheit und trafen in der 22. Spielminute durch Markus Eisenschmid zum 1:2 Anschluss. Kurz darauf bot sich den Löwen in Überzahl eine gute Gelegenheit durch Ty Glover, doch Münchens Schlussmann Antoine Bibeau blieb aufmerksam und verhinderte einen weiteren Frankfurter Treffer. Auch die Gastgeber kamen zu einigen Abschlüssen, doch Cody Brenner war zur Stelle und hielt seine Mannschaft mit starken Paraden in Führung.
Die Löwen bemühten sich weiterhin, ihre Führung auszubauen, doch der Puck wollte kein weiteres Mal den Weg ins Münchener Tor finden. So lief die letzte Minute des Drittels herunter, ohne dass ein weiterer Treffer fiel – es blieb beim 1:2 für Frankfurt nach 40 Minuten.

Ausgleich im Schlussabschnitt

Die letzten 20 Minuten der Partie begannen mit guten Möglichkeiten für die Löwen. Daniel Pfaffengut und Cameron Brace kamen zu vielversprechenden Abschlüssen, konnten ihre Chancen jedoch nicht in Tore ummünzen. In der Folge entwickelte sich eine Phase, in der beide Mannschaften nur selten zu klaren Torchancen kamen.
In der 52. Spielminute gelang den Gastgebern schließlich der Ausgleich: Phillip Sinn traf zum 2:2 für München. Rund fünf Minuten vor dem Ende bot sich den Löwen noch einmal eine gute Gelegenheit, als München eine Zwei-Minuten-Strafe kassierte. Das Überzahlspiel konnten die Frankfurter jedoch nicht nutzen. Auch in der Schlussphase kamen die Münchener zu Chancen, doch Cody Brenner blieb aufmerksam und verhinderte einen weiteren Treffer.
In der letzten Spielminute versuchte Cameron Brace in Überzahl noch einmal sein Glück, doch Münchens Schlussmann blieb erneut Sieger. So fiel in der regulären Spielzeit keine Entscheidung mehr – die Partie ging in die Overtime.

Overtime
In der Verlängerung starteten die Löwen mit Linus Fröberg, Daniel Pfaffengut, Maksim Matushkin und Cameron Brace in Überzahl und spielten vier gegen drei. Maksim Matushkin hatte früh die Chance auf die Entscheidung, doch sein Abschluss prallte lediglich vom Pfosten zurück ins Feld.
Kurz darauf kam Yasin Ehliz von der Strafbank zurück, schnappte sich die Scheibe und lief allein auf Cody Brenner zu. Der Münchener Stürmer blieb eiskalt und erzielte den Treffer zum Sieg für den EHC Red Bull München.

Wer live dabei sein möchte:

Für die Löwen Frankfurt stehen in der PENNY DEL die nächsten wichtigen Partien auf dem Programm.
Am Freitag, den 13. März 2026, sind die Löwen um 19:30 Uhr auswärts bei den Dresdner Eislöwen in Dresden gefordert. Das letzte Heimspiel der Saison bestreiten die Löwen Frankfurt am Sonntag, den 15. März 2026, um 14:00 Uhr gegen die Nürnberg Ice Tigers in der NIX Eissporthalle.
Tickets für die Heimspiele gibt es wie gewohnt im Löwen-Ticketshop.
Wer nicht live in der Halle dabei sein kann, verfolgt alle Partien live und in voller Länge bei MAGENTA SPORT.

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Die Löwen gibt es ab sofort auch als Podcast. „Löwengebrüll“ ist jetzt bei Spotify sowie auf allen bekannten Podcast-Plattformen verfügbar und in Kürze auch auf loewen-frankfurt.de abrufbar. Hört rein und bleibt noch näher dran an euren Löwen. 

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