Grizzlys ziehen im Schlussabschnitt davon – Löwen verlieren 2:5

Guter Auftakt der Löwen, doch Wolfsburg geht in Führung
Die Löwen erwischten einen starken Start in die Partie und setzten direkt das erste Ausrufezeichen. Bereits in den Anfangsminuten ergab sich eine gute Torchance, doch Wolfsburgs Schlussmann Dustin Strahlmeier war auf dem Posten. Auf der Gegenseite musste Mirko Pantkowski in der 5. Spielminute erstmals hinter sich greifen: Julius Ramoser erzielte mit seinem ersten Saisontor die Führung für die Grizzlys.
In der Folge erspielten sich die Löwen mehrere aussichtsreiche Möglichkeiten, doch trotz des Offensivdrangs wollte die Scheibe zunächst noch nicht den Weg ins Netz finden.
Ausgleich der Löwen – Wolfsburg antwortet vor der Pause
Rund 150 mitgereiste Löwen-Fans sorgten auch auswärts für spürbaren Rückenwind. Die Frankfurter blieben offensiv aktiv und kamen zu weiteren Chancen, unter anderem durch Carter Rowney, doch erneut fand die Scheibe nicht den Weg ins Tor. Eine brenzlige Phase überstanden die Löwen wenig später unbeschadet: Nach einem hohen Stock von Tommy Pasanen mussten sie vier Minuten in Unterzahl überstehen. Dabei konnte sich Schlussmann Mirko Pantkowski mehrfach auszeichnen und hielt mit wichtigen Paraden den Rückstand weiterhin gering. Der Spielstand blieb zunächst bei 1:0 für die Gastgeber. In der 31. Spielminute belohnten sich die Löwen schließlich für ihren Einsatz: Michael Joyaux erzielte mit seinem siebten Saisontor den verdienten 1:1-Ausgleich. Die Antwort der Wolfsburger ließ jedoch nicht lange auf sich warten. In der 34. Spielminute brachte Gemel Smith die Grizzlys erneut in Führung und stellte auf 2:1.
In der Schlussphase des Drittels erhöhten die Löwen noch einmal den Druck, setzten sich zeitweise im Wolfsburger Drittel fest, konnten den erneuten Ausgleich jedoch nicht mehr erzielen. So ging es mit einem Zwischenstand von 2:1 für Wolfsburg in die zweite Pause.
Wolfsburg macht im Schlussdrittel alles klar
Die letzten 20 Minuten der Partie waren angepfiffen, und die Löwen warfen noch einmal alles nach vorne. Frankfurt kämpfte weiter engagiert um den Ausgleich, doch Wolfsburgs Schlussmann Dustin Strahlmeier zeigte sich weiterhin aufmerksam und ließ keinen weiteren Treffer zu.
Stattdessen erhöhten die Grizzlys Wolfsburg in der 46. Spielminute auf 3:1: Fabio Pfohl traf für die Gastgeber. Nur 18 Sekunden später legten die Grizzlys nach – Robert Lynch beförderte die Scheibe erneut ins Netz und stellte auf 4:1. Die Löwen gaben sich dennoch nicht auf und versuchten, noch einmal zurück ins Spiel zu finden. In der 55. Spielminute belohnte sich Frankfurt für den Einsatz: Ty Glover nutzte seine Chance und verkürzte auf 4:2.
Kurz darauf folgte eine umstrittene Szene: Nach Videobeweis entschieden die Unparteiischen auf eine vierminütige Strafe gegen Daniel Pfaffengut wegen hohen Stocks. Die Entscheidung blieb nach Überprüfung bestehen. Das folgende Powerplay nutzten die Grizzlys in der 58. Spielminute: Jacob Hayhurst erzielte das 5:2, womit die Löwen für die verbleibenden Minuten wieder vollzählig waren.
Am Ende blieb es beim 5:2 Endstand zugunsten der Grizzlys Wolfsburg.
Wer live dabei sein möchte:
Zunächst steht für die Löwen ein Auswärtsspiel an: Am Freitag, den 16. Januar 2026, treten die Frankfurter um 19:30 Uhr bei den Augsburger Panther an.
Zurück im Löwenkäfig geht es am Sonntag, den 18. Januar 2026, weiter: Um 14:00 Uhr empfangen die Löwen den ERC Ingolstadt in der NIX Eissporthalle.
Tickets gibt es wie gewohnt im Löwen-Ticketshop und MAGENTA SPORT überträgt alle Partien live und in voller Länge.