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Spielberichte

Löwen-Aufholjagd gegen Wolfsburg wird nicht belohnt

Die Löwen Frankfurt mussten im ersten Spiel der diesjährigen Vorbereitung eine 4:6-Niederlage hinnehmen. Gegen die Grizzlys Wolfsburg zeigte das Team von Trainer Tom Pokel einen engagierten Einsatz und egalisierte einen 2:4-Rückstand. Kurz vor dem Ende nutzte Wolfsburg ein Powerplay, um die Partie zu entscheiden.

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Löwen. Sicher auch weil die Wolfsburger gleich zwei Strafzeiten hinnehmen mussten. Daraus konnten die Löwen im zweiten Anlauf direkt Kapital schlagen. Verteidiger Konrad Abeltshauser traf mit einem Schuss durch den Slot zum 1:0 (7. Minute). Die Freude über die Führung währte nicht lang. Nachdem Ty Glover kurz zuvor das 2:0 für Frankfurt auf dem Schläger hatte, glich Ex-Löwe Luis Schinko die Partie (14.) aus. Das Momentum war nun auf Seiten der Grizzlys, die durch Dustin Willhöft (17.) auf 2:1 erhöhten. 

Nach der ersten Pause kamen die Wolfsburger schneller wieder in Tritt. Trotz Unterzahl hatte aber Abeltshauser mit einem Konter die große Chance auf das 2:2. Doch mit dem Ende dieser Strafzeit trafen die Wolfsburger durch Robert Lynch zum 3:1 (24.). In der 32. Minute nutzte Timo Kose einen Fehler in der Wolfsburger Verteidigung und verkürzte auf 2:3. Nur 0,1 Sekunden vor der zweiten Pausensirene stellte Robert Lynch erneut in Überzahl mit seinem zweiten Tor der Partie den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.

Im Schlussabschnitt hatten die Löwen das Spiel wieder in der Hand. So konnte Noah Dunham nach Zuspiel von Maksim Matushkin erneut verkürzen (46.). Eine weitere Strafe gegen Wolfsburg nutzte Abeltshauser mit seinem zweiten Tor in diesem Spiel zum verdienten 4:4-Ausgleich (47.). Die Löwen setzten mit Cameron Brace und Ty Glover nach, konnten das Spiel aber nicht drehen. Eine Strafzeit gegen Frankfurt kurz vor dem Ende brachte Wolfsburg schließlich auf die Siegerstraße: Lynch komplettierte seinen Hattrick (59.). Nach einer Auszeit zog Pokel seinen Goalie. Das leerstehende Löwen-Tor nutzte Lynch zum 6:4-Endstand (59.).

Konrad Abeltshauser sagte nach dem Spiel: „Wir haben die letzten Wochen hart trainiert und man sieht bereits die ersten Früchte. Leider haben wir jetzt nicht das gewünschte Ergebnis erzielt, aber es war dennoch ein riesiger Schritt in die richtige Richtung. Natürlich müssen wir noch einiges verbessern, aber dafür gibt es Vorbereitungsspiele. Wir wollen weniger Gegentore kassieren, kompakter stehen und weniger Strafen nehmen.“

Am Sonntag geht es weiter mit dem zweiten Löwen-Spiel des Turniers in Straubing. Je nach Ergebnis der Abendpartie Straubing Tigers gegen Nürnberg Ice Tigers findet das Spiel entweder um 14:00 Uhr oder um 18:00 Uhr statt.