Frankfurt unterliegt in Mannheim

Schon vor Spielbeginn elektrisierte die Ehrung von Mathias Plachta als neuen Rekordspieler Mannheims die SAP Arena. Die Adler versuchten das Momentum unmittelbar auf dem Eis in Zählbares umzusetzen, doch zunächst kontrollierte Frankfurts Defensive die Partie. Auch als Konrad Abeltshauser eine Strafe wegen übertriebener Härte absaß, dominierte das Penalty Killing der Löwen. Dann wechselte das Momentum auf die Seite der Adler. Und nach 8:28 Minuten profitierte Mannheim von der offensiven Überlegenheit erstmals. Brooks Macek erzielte im zweiten Nachschuss die 1:0-Führung (9.). Bitter für die Löwen: Dem Treffer ging ein verunglückter Pass von Justin Schütz und Chaos vor dem Löwen-Tor voraus, an dessen Ende der Puck vor Maceks Kelle landete und Adam Scheel keine Abwehrchance hatte.
Scheel startete in Mannheim seine vierte Partie in Folge und hielt sein Team mehrfach im Spiel. Egal ob gegen Gawanke aus spitzem Winkel (3.), Greco aus dem Zentrum (12.) oder später Schütz aus dem Slot (25.). Offensiv blieben die Löwen bis in die 15. Minute zurückhaltend, dann aber kreierten sie mehrere Gelegenheiten für den Ausgleich. Erst forcierte Austin Wagner einen Angriff, bei dem Dominik Uher und auch Robin van Calster Abschlusschancen hatten. Ein Spin-o-Rama-Move von Matej Leden brachte im folgenden Wechsel erst Michael Joyaux, dann Eric Uba zum Abschluss, aber Mannheims Defensive blockte beide Schüsse (17.). Schließlich scheiterte auch noch Matthew Wedman mit einem Alleingang knapp an Hildebrand (20.).
Den offensiven Schwung nahmen die Löwen mit ins zweite Drittel, in dem sie das Spielgeschehen in mehreren Phasen gestalteten. So auch zu Beginn, bis ein verunglückter Wechsel mit zu vielen Spieler auf dem Eis Mannheim in Überzahl brachte. 104 Sekunden lang hielt vor allem Adam Scheel die Löwen schadlos, dann aber fand Matthias Plachta den vor dem Tor allein gelassenen Patrick Brown, der auf 2:0 erhöhte. (27.).
In einem Powerplay (ab 28.) kamen die Löwen zu guten Gelegenheiten und einem Pfostenschuss von Matthew Wedman, verpassten abermals den Anschluss. Auch ein aussichtsreicher 4-gegen-1-Konter endete nur mit einem einfachen Direktschuss von Anthony Romano auf die Brust des Adler-Goalies (35.). Und als der Puck dann doch einmal im Adler-Tor landete, entschieden die Schiedsrichter auf Torhüterbehinderung (39.). Als Adam Scheel zu Gunsten eines sechsten Feldspielers das Eis verließ, traf letztlich Mannheims Lukas Kälble zum 3:0-Endstand (60.).
Ausblick
Am Sonntag (25.10.2026) empfangen die Löwen die Grizzlys aus Wolfsburg in der NIX Eissporthalle. Die Partie am Family Day startet bereits um 14:00 Uhr. Kinder und Jugendliche (bis 17 Jahren) erhalten kostenlosen Zutritt. Karten gibt es im Löwen-Ticket-Shop.