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Spielberichte

Löwenkäfig bebt: Frankfurt feiert 4:1 gegen Berlin

(TH) Am Sonntag um 16:30 Uhr steht für die Löwen Frankfurt das nächste Heimspiel in der NIX Eissporthalle auf dem Programm. Am 43. Spieltag der PENNY DEL empfangen die Frankfurter die Eisbären Berlin zum Duell im Löwenkäfig. Es ist zugleich das letzte Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison.

Die Treffer für die Löwen Frankfurt erzielte Carter Rowney in der 15. Spielminute zum 1:0 sowie in der 30. Spielminute zum 2:0. In der 32. Spielminute erhöhte Michael Joyaux auf 3:0, ehe Cameron Brace in der 54. Spielminute den Schlusspunkt zum 4:1 setzte.
Am Ende stand ein verdienter 4:1-Erfolg (1:0/2:0/1:1) für die Löwen Frankfurt auf der Anzeigetafel.


Vor dem Spiel

Nach einem Meer aus Wunderkerzen in der ausverkauften (6.990 Zuschauer) NIX Eissporthalle und dem Einlaufen beider Mannschaften begann die Partie pünktlich um 16:30 Uhr. Begleitet wurde der Auftakt von einem gemeinsamen Fangesang mit den mitgereisten Berliner Anhängern, der für eine besondere Atmosphäre im Löwenkäfig sorgte.

Rowney bringt die Löwen in Führung

Bei den Löwen stand Cody Brenner erstmals nach seiner Verletzungspause wieder zwischen den Pfosten. Frankfurt kam früh zur ersten guten Gelegenheit: Eine Hereingabe von hinter dem Tor rutschte bis zu Kapitän Maksim Matushkin an die blaue Linie durch, doch noch bevor dieser zum Abschluss ansetzen konnte, wurde das Spiel unterbrochen – das Tor von Berlins Schlussmann Jonas Stettmer war aus der Verankerung geraten.
Die Löwen blieben aktiv und setzten immer wieder Nadelstiche. Nach einem starken Konter setzte sich Noah Dunham auf der rechten Seite gegen Eric Mik durch und spielte zur Mitte, wo Reid McNeill mitgelaufen war, den Puck jedoch nur knapp verpasste. Auf der Gegenseite kombinierten sich auch die Eisbären gefährlich vor das Frankfurter Tor: Leo Pföderl legte für Ty Ronning auf, doch Brenner war rechtzeitig in der Ecke und parierte den Abschluss.
Beide Teams überstanden ihre Unterzahlsituationen zunächst ohne Gegentreffer. In der 15. Spielminute durften dann erstmals die Löwen jubeln: Carter Rowney brachte Frankfurt nach Zuspiel von Nathan Burns und Linus Fröberg mit 1:0 in Führung.
Der Treffer gab den Hausherren spürbar Auftrieb. Frankfurt setzte sich in der Folge längere Zeit im Drittel der Berliner fest, bis Linus Fröberg von der blauen Linie zum Abschluss kam. Weitere Tore fielen jedoch nicht mehr, sodass es mit der knappen Löwen-Führung in die erste Pause ging.

Löwen legen nach und ziehen davon

Auch zu Beginn des Mittelabschnitts war Cody Brenner sofort gefordert, denn die Löwen starteten noch in Unterzahl. Nach starken Paraden gegen Wissmann und Müller überstanden die Frankfurter die brenzlige Phase, ehe Tommy Pasanen wieder zurück aufs Eis kehrte.
Doch auch bei gleicher Spielerzahl blieben die Gäste zunächst am Drücker. Begünstigt durch den langen Wechsel der Löwen kam Leon Pföderl zum Abschluss, doch erneut war Brenner zur Stelle und entschärfte den Schuss.
Auf der Gegenseite bot sich Frankfurt eine schnelle Möglichkeit: Linus Fröberg hatte sich am langen Pfosten freigelaufen, doch noch bevor es richtig gefährlich werden konnte, musste das Spiel erneut unterbrochen werden – wieder war das Berliner Tor aus der Verankerung geraten.
In der 30. Spielminute bauten die Löwen ihre Führung aus: Carter Rowney erzielte seinen zweiten Treffer des Abends zum 2:0. Die Fans in der NIX Eissporthalle drehten nun richtig auf und trugen ihre Mannschaft lautstark durch diese Phase. Nur wenig später legten die Hausherren nach: In der 32. Spielminute traf Michael Joyaux zum 3:0.
Berlin hatte anschließend Probleme, sich zu befreien. Die Eisbären konnten lange nicht wechseln, Andreas Eder musste sogar ohne Schläger verteidigen, doch die Löwen konnten aus dieser Gelegenheit kein weiteres Kapital schlagen. Schließlich machte Jonas Stettmer die Scheibe fest und ermöglichte seinen Teamkollegen den dringend benötigten Reihenwechsel.
Frankfurt blieb dennoch am Drücker und setzte auch im 5-gegen-5 weiter nach. Michael Joyaux suchte erneut den Abschluss, doch diesmal behielt Stettmer die Oberhand.

Brace macht den Deckel drauf – Löwen siegen 4:1

Mit dem nächsten Bully begannen die letzten 20 Minuten im Löwenkäfig. Bereits nach wenigen Sekunden sorgte eine Szene für eine längere Unterbrechung: Nach einem harten Kniecheck gegen Timo Kose musste der Frankfurter von Daniel Pfaffengut und den Betreuern zurück zur Bank begleitet werden. Die Unparteiischen prüften das Foul per Videobeweis, entschieden sich anschließend jedoch für eine Zwei-Minuten-Strafe.
Die Löwen blieben auch im Schlussabschnitt spielbestimmend. Linus Fröberg und Maksim Matushkin nahmen das Berliner Tor immer wieder unter Beschuss, doch Jonas Stettmer parierte in dieser Sequenz gleich mehrere Abschlüsse und hielt die Eisbären im Spiel.
Für einen besonders emotionalen Moment sorgte die Musik in der Arena: Als in der 44. Spielminute der Treffer von Liam Kirk fiel, spielte der Stadion-DJ „Viva la Vida“ von Coldplay – ein Lied, das viele Fans an Tobi Eder erinnerte, der am 29. Januar vor einem Jahr verstorben war. Ein stiller Augenblick des Gedenkens, der dem Abend zusätzliche Tiefe verlieh.

Auch defensiv blieben die Löwen aufmerksam. In der 49. Spielminute sprang ein abgefälschter Puck gefährlich in den Slot vor dem Frankfurter Tor, doch Cody Brenner reagierte blitzschnell und sicherte die Scheibe mit dem Fanghandschuh. Kurz darauf sorgten Markus Schweiger und Carter Rowney zwar für einen Moment der Entlastung, doch Berlin setzte sofort zur nächsten Angriffswelle an.
Von den Rängen kam nun noch mehr Unterstützung: „Einmal Löwe, immer Löwe“ hallte immer lauter durch die NIX Eissporthalle.

In der 54. Spielminute belohnten sich die Hausherren erneut: Cameron Brace erhöhte auf 4:1.
In der Schlussphase mussten die Löwen noch eine brenzlige 3-gegen-5-Unterzahlsituation überstehen, nachdem gleich zwei Spieler auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Frankfurt verteidigte jedoch konsequent, überstand beide Strafen und war wieder komplett. Auch die letzten Berliner Versuche fanden in Cody Brenner ihren Endpunkt, der den Puck aus dem Löwentor fernhielt.
Als die letzten beiden Minuten anbrachen, stand die Halle längst und feierte. Aus der Fankurve war schließlich nur noch ein Wort zu hören: „Sieg“. Mit dem Schlusspfiff stand ein verdienter 4:1-Erfolg für die Löwen Frankfurt auf der Anzeigetafel. Die Mannschaft ließ sich von ihren Fans noch einmal ausgiebig feiern – und natürlich durfte auch der Gewinner-Tanz von Cody Brenner zum Abschluss des Abends nicht fehlen.

Wer live dabei sein möchte:

Das letzte Spiel vor der Länderspielpause bestreiten die Löwen am Dienstag, den 27. Januar 2026, um 19:30 Uhr auswärts bei den Kölner Haien im Haifischbecken.
Nach der Länderspielpause geht es für die Löwen schließlich wieder zuhause weiter:
Am Mittwoch, den 25. Februar 2026, empfangen die Frankfurter die Fischtown Pinguins Bremerhaven in der NIX Eissporthalle.
Tickets für die Heimspiele gibt es wie gewohnt im Löwen-Ticketshop.
Wer nicht live in der Halle dabei sein kann, verfolgt alle Partien live und in voller Länge bei MAGENTA SPORT.

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