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„Polar-Wochenende“: Löwen treffen auf Eisbären und Pinguine

Am dritten Spielwochenende der noch jungen PENNY DEL-Saison empfangen die Löwen Frankfurt zunächst die Eisbären Berlin in der NIX Eissporthalle (Fr, 02.10.2026 | 19:30 Uhr). Zwei Tage später spielen die Löwen dann bei den Pinguins in Bremerhaven (So, 04.10.2026 | 14:00 Uhr).

Unser Team

Vier Spiele, sieben Punkte, Tabellenplatz fünf. Und das nach Spielen unter anderem gegen Köln und München. Dazu mit nur sieben Gegentoren die beste Defensive der Liga und eine perfekte 100%-Prozent-Quote in Unterzahl, in der man selbst schon zwei Treffer erzielen konnte. „Hier wächst etwas zusammen“, hielt Daniel Pfaffengut schon nach dem Spiel gegen Köln fest. Nico Pertuch bestätigte den großartigen Teamgeist nach dem Sieg in München.

Als die Löwen gegen Tabellenführer Nürnberg am Freitag zurücklagen, zeigten sie einen Kampf bis zum Schluss. Mit etwas mehr „Scheibenglück“ hätten die Jungs von Headcoach Tom Pokel auch gegen die Ice Tigers Punkte einfahren können. Vor diesem Hintergrund imponiert der Auswärtssieg in München allerdings umso mehr: Dort antworteten die Löwen nach einem 0:1-Rückstand zu Beginn des zweiten Drittels mit vier eigenen Toren. Sie überstanden mehrere Unterzahlsituationen und gefährliche Phasen, in denen das Momentum deutlich beim Gegner lag.

Entsprechend wundert die Corsi-Quote von 38,27 % wenig, die meisten Blocks der Liga (51), die drittbeste Zweikampf-Quote (52 %) und vier individuell herausragende Goalie-Performances umso mehr. Gegen Berlin und Bremerhaven werden die Löwen all diese Tugenden erneut benötigen, um sich weitere Zähler zu krallen. Die in der gesamten Mannschaftsbreite starken Leistungen um die Topscorer Eric Uba (4 Tore) und Linus Fröberg (4 Assists) lassen dies aber keineswegs unrealistisch erscheinen.

Gegner am Freitag: Eisbären Berlin

Drittes Spielwochenende und zum dritten Mal geht es für die Löwen gegen ein Team der „Big 4“: Nach Köln und München folgt am Freitag der amtierende Meister aus Berlin, derzeit mit acht Punkten Tabellendritter. Nach dem nunmehr dritten Titel in Serie gab es im Sommer bei den Eisbären erwartungsgemäß keinen umfassenden Umbruch im Kader. Ausnahme: der Headcoach (nun: Eric Dubois) und die Torhüter. Mit Jonas Neffin (vorher Eisbären Regensburg) und Jack LaFontaine (vorher Kansas City Mavericks | ECHL bzw. Coachella Valley Firebirds | AHL) steht ein komplett neues Duo zwischen den Berliner Torpfosten.

Elf Gegentore nach vier Spielen bedeuten aktuell die drittbeste Verteidigung der Liga (hinter Frankfurt und Nürnberg). Ein etwaiges Defensiv-Problem ist den Berlinern also definitiv nicht zu attestieren. Offensiv sind die eingespielten Eisbären um Topscorer Ty Ronning (4 Tore und 5 Assists) ohnehin eine Klasse für sich, die gerne einen Weg findet, um Spiele zu gewinnen – wie vergangenes Wochenende in Köln (6:5 n.P.) und gegen Iserlohn (4:0).

Für Löwen-Kapitän Maskim Matushkin ist das Spiel ein „harter Test. Wir sind sehr gut in die Saison gestartet. Das wird eine gute Challenge am Freitag.“

Gegner am Sonntag: Pinguins Bremerhaven

Zwei Siege zum Auftakt (Krefeld und Iserlohn), zwei Niederlagen am vergangenen Wochenende (München und Wolfsburg) – für Bremerhaven verlief der Saisonstart durchwachsen. Vor allem gegen die beiden Top-Teams München und Wolfsburg lief für das Team von Alexander Sulzer weniger zusammen, als man es sich vermutlich erhofft hatte. Hinzu kommen viele Verletzte, die teilweise monatelang ausfallen.

Nach den Abgängen von Jan Urbas und Ziga Jeglic aus dem „Karawanken-Express“ sucht vor allem die Offensive noch nach ihrer Form. Acht Tore insgesamt (Rang 13 in der DEL), noch kein Treffer im ersten Drittel und nur zwei Powerplay-Tore trotz 36:20 Powerplay-Minuten zeigen, wo es beim aktuellen Tabellenachten hakt. Ein Faktor sind sicherlich auch die zahlreichen Verletzten im Team der Pinguins: Maxim Rausch, Alex Broadhurst, Roman Kechter, Nicolas Jensen, Lenny Boos und Bennet Roßmy sind verletzt. Aktueller Topscorer ist Phillip Brugisser mit drei Punkten (2 Tore, 1 Assists).

„Es wird ein sehr enges Spiel. Bremerhaven spielt sehr strukturiert“, sagte Matushkin zum Auswärtsspiel an der Küste. „Ich denke, es wird ein großer Kampf.“

Spieltagsinfos

Karten für das Heimspiel am Freitag gibt es im Ticketshop. Die Dippemess ist vorbei, der Abbau läuft noch. Es stehen begrenzte Parkmöglichkeiten auf dem Festplatz zur Verfügung. Weitere Parkplätze gibt es am FSV-Stadion und im P+R-Parkhaus in der Borsigallee.

Beide Spiele werden live nur bei MagentaSport gezeigt. Unser Live-Ticker berichtet ebenso live: www.loewen-frankfurt.de/ticker.