Punkte bleiben im Schwarzwald – Löwen unterliegen 1:4

Früher Schlagabtausch im Schwarzwald
Die Löwen Frankfurt mussten im Vergleich zum letzten Spiel auf Matthew Wedman verzichten, der mit einer Oberkörperverletzung ausfiel. Den ersten Abschluss der Partie setzte Chris Wilkie, doch sein Versuch landete am Helm von Schwenningens Schlussmann Joacim Eriksson. Auf der Gegenseite war Cody Brenner früh gefordert. Tyson Spink verlud Fabio Kose mit einer starken Körpertäuschung und zog von rechts vors Tor. Den ersten Schuss konnte Brenner nur in den Slot abwehren, den Nachschuss sicherte er schließlich mit dem Handschuh.
Die erste Strafzeit des Abends ging an Markus Schweiger. Bei einer Abwehraktion zerbrach sein Schläger – zwei Minuten wegen Stockschlags. In Überzahl schlugen die Hausherren zu: In der 11. Spielminute traf Kyle Platzer zur Führung. Nach Videobeweis bestätigten die Unparteiischen die Entscheidung auf dem Eis – gutes Tor.
Die Antwort der Löwen folgte prompt. Nur 43 Sekunden später glich Cameron Brace aus. Auch dieser Treffer wurde überprüft, doch erneut blieb es bei der Entscheidung auf dem Eis. In der 12. Spielminute markierte Brace sein 16. Saisontor und stellte auf 1:1. In der 14. Spielminute wurde den Wild Wings ein Penalty zugesprochen, nachdem Tommy Pasanen seinen Gegenspieler mit einem Haken gestoppt hatte. Daniel O’Regan verwandelte sicher und brachte Schwenningen wieder in Führung. Kurz darauf musste erneut Markus Schweiger auf die Strafbank – zwei Minuten wegen Haltens nach einem intensiven Zweikampf an der Bande. Zunächst ging es im Vier-gegen-Vier weiter, ehe die Hausherren in Überzahl agierten.
Trotz Unterzahl setzten die Löwen einen gefährlichen Konter. Maksim Matushkin kam frei zum Abschluss, doch Eriksson reagierte stark mit der Fanghand. Mit Ablauf der Spielzeit hatte Tyson Spink am rechten Pfosten noch einmal eine Großchance, doch Brenner parierte stark und verhinderte einen weiteren Gegentreffer, ehe die Sirene zur ersten Pause ertönte.
Wild Wings erhöhen im Mittelabschnitt
Im zweiten Drittel entwickelte sich zunächst eine zerfahrene Partie mit wenigen klaren Möglichkeiten. Ein Fehlpass der Wild Wings brachte Ty Glover in aussichtsreiche Schussposition, doch anders als seine Vorderleute zuvor blieb Joacim Eriksson fehlerfrei und parierte sicher. Auch ein Zuspiel von Cameron Brace auf Markus Schweiger verpuffte, da Schweiger in der Feldmitte über die Scheibe schlug.
Große Torchancen blieben zunächst Mangelware. Bei einem Frankfurter Konter kollidierten Nathan Burns und Schweiger miteinander, sodass Brace nur selbst den Abschluss suchen konnte – erneut war Eriksson zur Stelle. In der 28. Spielminute sorgte ein Videobeweis für Aufsehen: Ein vermeintlicher Frankfurter Treffer wurde überprüft, doch die Entscheidung auf dem Eis – kein Tor – hatte Bestand. Auch Schwenningen kam zu gefährlichen Umschaltmomenten. Ein 3-auf-1-Konter der Gastgeber endete jedoch ohne Ertrag, da Tim Gettinger deutlich verzog. Glover versuchte es wenig später aus spitzem Winkel, fand aber ebenfalls seinen Meister in Eriksson. Nach einem Stockschlag von Glover kam es kurzzeitig zu einer kleinen Auseinandersetzung auf dem Eis. Dann wurde es brenzlig: Jordan Szwarz tauchte völlig frei im Zentrum auf, doch Cody Brenner bewahrte die Löwen mit einer starken Parade vor einem weiteren Gegentreffer. Kurz darauf war jedoch auch er geschlagen – Tylor Spink erhöhte auf 3:1 für die Hausherren. Schwenningen drückte nun weiter und die Löwen wirkten phasenweise unsortiert. Brenner hielt sein Team mit starken Paraden gegen Gettinger und Kyle Platzer im Spiel und entschärfte auch einen Distanzschuss, bevor Spink im Slot nachsetzen konnte. In der 38. Spielminute fiel dennoch das vierte Tor für die Wild Wings: Eric Martinsson traf zum 4:1.
Kurz vor der zweiten Pause wurde es nochmals hitzig: In der 40. Spielminute erhielt Dennis Lobach eine Zehn-Minuten-Strafe wegen unsportlichen Verhaltens.
Keine Wende im Schlussabschnitt
Mit einem 4:1-Rückstand aus Frankfurter Sicht ging es in die letzten 20 Minuten. Cody Brenner eröffnete den Schlussabschnitt mit einer starken Aktion, indem er einen Distanzschuss von Thomas Larkin entschärfte und die Scheibe vor dem Nachschuss zur Seite klärte.
Die Löwen bemühten sich um den Anschlusstreffer. Philipp Bidoul hatte diesen auf dem Schläger, als er eine scharfe Hereingabe aus dem Slot aufs Tor brachte, doch Joacim Eriksson verhinderte mit einer starken Parade den ersten Saisontreffer des jungen Verteidigers. Kurz darauf profitierte Kyle Platzer von einem Abspielfehler in der Frankfurter Zone, doch Brenners gutes Stellungsspiel zwang ihn, am Tor vorbeizufahren.
Schwenningen kontrollierte das Spiel nun souverän, ließ die Löwen kaum geordnet ins Angriffsdrittel kommen und verteidigte diszipliniert. Wenn Frankfurt doch einmal zum Abschluss kam, war Eriksson zur Stelle. In der 52. Spielminute versuchte es Chris Wilkie über die linke Seite, fand jedoch ebenfalls keinen Weg vorbei am Goalie der Hausherren.
Eine weitere Möglichkeit ergab sich bei einem Konter, als Carter Rowney, von Dominik Bittner in den Slot gedrängt, mit Eriksson kollidierte. Die Partie lief weiter, doch auch in dieser Szene gelang es den Löwen nicht, die Scheibe im Netz unterzubringen.
Am Ende blieb es beim 4:1-Erfolg für die Schwenninger Wild Wings – die Löwen mussten sich geschlagen geben.
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Am Sonntag, den 01. März 2026, kehren die Löwen in den heimischen Löwenkäfig zurück und empfangen um 14:00 Uhr die Grizzlys Wolfsburg in der NIX Eissporthalle.
Weiter geht es am Mittwoch, den 04. März 2026, um 19:30 Uhr mit dem Auswärtsspiel bei den Adlern Mannheim.
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