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Spielberichte

Torreiches Spiel im Pulverturm endet knapp zugunsten der Tigers

(TH) Ein letztes Mal führt der Spielplan die Löwen Frankfurt in dieser Saison nach Straubing. Am Freitagabend um 19:30 Uhr wartet mit den Straubing Tigers ein Gegner, der den bisherigen direkten Vergleich klar dominiert: Drei Spiele, drei Siege für die Niederbayern und auch diesmal ging die Partie vor 5.208 Zuschauern  an die Straubing Tigers, die sich am Ende mit 5:4 (2:1/2:2/1:1) gegen die Löwen Frankfurt durchsetzten. Die Treffer für die Löwen Frankfurt erzielten Maksim Matushkin in der 13. Spielminute zum 2:1, Eric Uba in der 35. Spielminute zum 4:2,  Nathan Burns in der 38. Spielminute zum 4:3 sowie Linus Fröberg in der 49. Spielminute zum 5:4.

Straubing ehrt Pokel

Vor dem ersten Bully stand im Pulverturm ein besonderer Moment im Mittelpunkt: Die Straubing Tigers ehrten Tom Pokel nachträglich für seine sieben Jahre an der Bande der Niederbayern. Unter Applaus der gesamten Halle erhielt der heutige Löwen-Trainer ein gerahmtes Erinnerungsstück, während die Fans mit einer Choreografie und einem Banner „Danke Tom Pokel“ für Gänsehaut sorgten. Begleitet wurde die Ehrung vom Sprechchor „Tom Pokel“, der durch den Pulverturm hallte.

Straubing legt vor – Löwen verkürzen

Mit dem Ertönen der Sirene begann die Partie im Pulverturm. Seit dem Aufstieg warten die Löwen Frankfurt weiterhin auf ihren ersten Auswärtssieg in Straubing. Im MAGENTA SPORT-Interview sagte Tom Pokel vor dem Spiel, dass die Mannschaft weiterhin an ihrer Form feilt.

Im Tor der Löwen stand erneut Mirko Pantkowski, während Cody Brenner als Ersatz auf der Bank Platz nahm. Die erste gute Gelegenheit gehörte den Tigers, doch Pantkowski war sofort zur Stelle. Auch die Löwen kamen in der Anfangsphase zu ihren Chancen, scheiterten jedoch am aufmerksam agierenden Straubinger Schlussmann Henrik Haukeland.
Die erste Strafe des Abends kassierte Frankfurt durch Ryan McKiernan, und das folgende Powerplay nutzten die Gastgeber eiskalt: Bereits nach wenigen Sekunden traf Zachary Leslie in der 6. Spielminute zum 1:0. Straubing blieb anschließend tonangebend und legte nur wenig später nach – Skyler McKenzie erhöhte in der 9. Minute auf 2:0.
Die Löwen fanden jedoch eine Antwort. Kapitän Maksim Matushkin, der wieder mit dabei war, brachte Frankfurt mit dem ersten Löwen-Treffer des Abends in der 13. Spielminute zurück ins Spiel.
Auch danach blieb Straubing gefährlich. Erneut hatten die Tigers in Überzahl eine Großchance, als Tim Fleischer im Slot angespielt wurde, doch Pantkowski parierte mehrfach stark und ließ keinen weiteren Treffer zu. Kurz darauf durfte Filip Varejcka nahezu ungestört bis vor das Frankfurter Tor ziehen, wurde dort jedoch vom Löwen-Schlussmann konsequent gestoppt. In den letzten Sekunden des Drittels war Pantkowski nochmals gefordert, hielt aber stand.
So ging es mit einem 2:1-Zwischenstand für die Gastgeber in die erste Pause.

Löwen kämpfen sich zurück ins Spiel

Straubing erwischte den besseren Start in den Mittelabschnitt und setzte die Löwen früh unter Druck. Die Gastgeber kamen mit viel Tempo aus der Kabine und schnürten Frankfurt phasenweise in der eigenen Zone ein. In der 24. Spielminute belohnten sich die Tigers: Simon Seidl erhöhte auf 3:1 und erzielte damit zugleich seinen ersten Saisontreffer.
Auch die Löwen suchten anschließend den Weg nach vorne. Eric Uba kam aus halbrechter Position zum Abschluss, doch sein Schuss wurde in letzter Sekunde geblockt. In der 30. Minute sorgte dann eine unglückliche Szene für eine längere Unterbrechung: Fabio Kose zog von der blauen Linie ab und traf dabei Straubings Nicolas Beaudin im Gesicht. Der Verteidiger musste während des Powerbreaks auf der Bank behandelt werden.
Straubing blieb offensiv gefährlich und baute die Führung weiter aus: In der 32. Spielminute traf Zachary Leslie mit seinem zweiten Treffer des Abends zum 4:1. Frankfurt bekam jedoch erneut eine Antwort. Nach einem schlechten Wechsel der Gastgeber ergab sich für die Löwen eine 3-auf-1-Situation, doch Ty Glover entschied sich selbst für den Abschluss und scheiterte an Henrik Haukeland, ehe die Straubinger Defensive klären konnte.
In der 35. Spielminute verkürzten die Löwen schließlich: Daniel Wirt mit dem Schuss und in der Mitte fälschte Eric Uba den Puck noch unhaltbar ab.  Die Gäste blieben dran und erhielten wenig später, knapp vier Minuten vor Drittelende, ihr erstes Powerplay des Abends. Cameron Brace hatte dabei die erste große Möglichkeit, traf jedoch nur das Außennetz.
Kurz darauf wurde es dennoch spannend: Maksim Matushkin brachte Frankfurt mit seinem möglichen zweiten Treffer der Partie in der 38. Spielminute auf 4:3 heran. Wenig später wurde der Treffen dann nachträglich Nathan Burns zugeschrieben. Mit diesem Zwischenstand ging es schließlich in die zweite Drittelpause.

Löwen kommen heran, doch es reicht nicht mehr

Die letzten 20 Minuten begannen aus Frankfurter Sicht mit einem frühen Rückschlag. In der 41. Spielminute stellte Justin Scott den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her und traf zum 5:3 für die Gastgeber.
Die Löwen suchten anschließend den Weg zurück ins Spiel. Markus Schweiger eroberte die Scheibe hinter dem Straubinger Tor und legte auf Carter Rowney ab, der aus zentraler Position direkt zum Abschluss kam. Kurz darauf kam es in der 44. Spielminute zu Strafen auf beiden Seiten: Nicolas Beaudin und Timo Kose mussten jeweils für zwei Minuten in die Kühlbox.
Frankfurt verbrachte nun einige Zeit in der Offensivzone, doch außer einem geblockten Abschluss von Jakob Lilja sprang zunächst wenig Zählbares heraus. Wenig später bot sich den Löwen jedoch die nächste Überzahl – und diesmal nutzten sie ihre Chance: Linus Fröberg verkürzte in der 49. Spielminute auf 5:4. Nach einer kurzen Videoüberprüfung blieb die Entscheidung der Unparteiischen bestehen: gutes Tor.
Die Gäste drängten nun auf den Ausgleich. In der 52. Spielminute zeigte Markus Schweiger starken Einsatz, legte zunächst für Chris Wilkie auf und behauptete anschließend den Puck mit viel Wille im Angriffsdrittel. Beide Teams kamen in dieser Phase zu Möglichkeiten: Nick Halloran prüfte Pantkowski mit einem Handgelenkschuss, während auf der Gegenseite Henrik Haukeland einen Distanzschuss von Reid McNeill sicher festmachte und ein Bully vor seinem Tor erzwang.
Drei Minuten vor dem Ende hatte Cameron Brace noch eine gute Schusschance, doch sein Versuch wurde geblockt. Auch der anschließende Passversuch auf Linus Fröberg auf der linken Seite wurde abgefälscht und fand nicht sein Ziel.
In der Schlussphase nahm Löwen-Coach Tom Pokel Mirko Pantkowski vom Eis, um mit einem zusätzlichen Feldspieler noch einmal alles zu riskieren. Doch trotz großer Moral reichte es nicht mehr zum Ausgleich: Die Löwen Frankfurt unterlagen den Straubing Tigers am Ende knapp mit 5:4.


Wer live dabei sein möchte:

Zunächst kehren die Löwen Frankfurt in den heimischen Löwenkäfig zurück:
Am Sonntag, den 25. Januar 2026, empfangen die Frankfurter die Eisbären Berlin in der NIX Eissporthalle und freuen sich auf lautstarkes Löwen-Gebrüll von den Rängen.
Das letzte Spiel vor der Länderspielpause bestreiten die Löwen am Dienstag, den 27. Januar 2026, um 19:30 Uhr auswärts bei den Kölner Haien im Haifischbecken.
Nach der Länderspielpause geht es für die Löwen schließlich wieder zuhause weiter:
Am Mittwoch, den 25. Februar 2026, empfangen die Frankfurter die Fischtown Pinguins Bremerhaven in der NIX Eissporthalle.
Tickets für die Heimspiele gibt es wie gewohnt im Löwen-Ticketshop.
Wer nicht live in der Halle dabei sein kann, verfolgt alle Partien live und in voller Länge bei MAGENTA SPORT.

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