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Spielberichte

Videobeweis verhindert Ausgleich – Löwen verlieren 1:2

(TH) Am 36. Spieltag der PENNY DEL empfingen die Löwen Frankfurt am Sonntag, den 04. Januar 2026, die Schwenninger Wild Wings in der NIX Eissporthalle. Vor 6990 Zuschauern fiel der Puck um 14:00 Uhr. Unterstützung erhielten die Gäste aus Schwenningen durch ca. 800 Fans, die mit einem Sonderzug nach Frankfurt angereist waren. Der einzige Torschütze der Löwen an diesem Abend war Cameron Brace, der zum 1:0 traf.

Die Partie endete mit einem Endstand von 1:2 (1:1 / 0:1 / 0:0).

Löwen starten stark

Die Löwen Frankfurt starteten engagiert und mit viel Tempo in die Partie und setzten die Schwenninger Wild Wings früh unter Druck. Der Einsatz zahlte sich bereits in der 5. Spielminute aus: Cameron Brace brachte die Gastgeber mit dem ersten Treffer des Abends in Führung.
Auch die Wild Wings kamen im weiteren Verlauf des ersten Drittels zu ihren Möglichkeiten, scheiterten jedoch mehrfach am aufmerksamen Mirko Pantkowski, der im Tor der Löwen sicher parierte. Selbst eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Markus Schweiger überstanden die Frankfurter schadlos und ließen in Unterzahl keinen Gegentreffer zu.
In der 17. Spielminute nutzten dann jedoch die Gäste ihre Gelegenheit: Alexander Karachun erzielte für Schwenningen den Ausgleich und dqas sogar in Unterzahl. In den verbleibenden Minuten des ersten Drittels erspielten sich beide Teams weitere Abschlüsse, doch der Puck fand kein weiteres Mal den Weg ins Tor. So ging es mit einem 1:1-Zwischenstand in die erste Drittelpause.

Schwenningen dreht das Spiel im zweiten Drittel

Zurück auf dem Eis erspielten sich beide Teams zunächst gute Möglichkeiten. Chris Wilkie hatte die Chance, die Löwen erneut in Führung zu bringen, doch Schwenningens Schlussmann Joacim Eriksson parierte sicher.
Im weiteren Verlauf präsentierten sich die Wild Wings zunehmend als die aktivere Mannschaft und setzten die Löwen häufiger unter Druck. Die Frankfurter taten sich schwer, dauerhaft für Entlastung zu sorgen.
In der 38. Spielminute nutzten die Gäste ihre Drangphase schließlich aus: Sebastian Uvira erzielte den Führungstreffer für Schwenningen und stellte auf 1:2.

Kein Glück im Schlussdrittel

Die letzten 20 Minuten der Partie begannen, und die Gäste aus Schwenningen erwischten den besseren Start in den Schlussabschnitt. Die Löwen versuchten, noch einmal alles nach vorne zu werfen, mussten sich aber zunächst gegen den Druck der Wild Wings behaupten.
In der 46. Spielminute jubelten die Frankfurter zunächst über den vermeintlichen Ausgleich, doch nach Videobeweis entschieden die Schiedsrichter auf kein Tor. Der Treffer wurde nicht anerkannt, da Matthew Wedman an der Grenze des Torraums Joacim Eriksson berührt hatte. Zwar war Wedman von Boaz Bassen in Richtung des eigenen Torhüters geschoben worden, dennoch verweigerten die Unparteiischen dem Treffer die Anerkennung.
Die Entscheidung sorgte für großen Unmut auf den Rängen: Die Löwen-Fans forderten lautstark das traditionelle Gummi-Huhn, woraufhin mehrere Gummihühner auf das Eis flogen und vor den Schlittschuhen der Schiedsrichter landeten.
In den letzten sechs Minuten mobilisierten die Frankfurter Fans noch einmal alle Kräfte und gaben ihrem Team lautstarken Rückhalt. Auch Löwen-Maskottchen Trevor sorgte in den Sitzblöcken für zusätzliche Stimmung. Trotz aller Bemühungen und des spürbaren Rückenwinds wollte die Scheibe jedoch nicht mehr den Weg ins Schwenninger Tor finden.
So mussten sich die Löwen am Ende geschlagen geben, und die Schwenninger Wild Wings nahmen die Punkte mit nach Hause. Die Partie endete mit einem 1:2 aus Frankfurter Sicht.

Wer live dabei sein möchte:
Das nächste Auswärtsspiel steht zuerst an: Am Dienstag, den 06. Januar 2026, treten die Löwen um 16:30 Uhr beim ERC Ingolstadt an.
Anschließend geht es zurück in den Löwenkäfig: Am Freitag, den 09. Januar 2026, empfangen die Frankfurter um 19:30 Uhr im Derby die Adler Mannheim.
Tickets gibt es wie gewohnt im Löwen-Ticketshop und MAGENTA SPORT überträgt alle Partien live und in voller Länge.