Wild Win bei den Wild Wings: Löwen siegen furios

Scheel und die neue Defensive
Entsprechend kam Adam Scheel nach dem Spiel aus dem Grinsen kaum heraus. „Just awesome“, kommentierte er kurz und knapp sein erstes Spiel in der PENNY DEL, das er mit einem 28-Save-Shutout beendete. Und lobte sodann direkt die Leistung seiner Vorderleute, die ihm mit einer überragenden Teamleistung und über 50 Prozent geblockter Schüsse maßgeblich zu seinem perfekten Einstand verhalfen.
Dabei hätte er sich auch selbst loben dürfen, denn in der 35. und 37. Minute gelangen ihm zwei enorm wichtige Saves gegen Sebastian Uvira und Eric Cornell. Hätte Schwenningen in diesen Situationen getroffen, hätte die Partie durchaus anders verlaufen können. Auch Daniel Pfaffengut attestierte Schwenningen vor allem im zweiten Drittel ein gutes Spiel: „Wir waren nicht fehlerfrei, aber unser Goalie war einfach überragend.“ Ebenso wie sein Short-Hander zum zwischenzeitlichen 2:0 (36.), mit dem er nicht nur dem Team der Wild Wings, sondern aus der gesamten Helios Arena eine gehörige Portion Energie zog und die Weichen zum Auswärtssieg unserer Löwen stellte.
Eiskalte Löwen-Offensive
Schon im ersten Drittel brachte Eric Uba die Löwen durch eine feine Einzelleistung mit 1:0 in Front. Zunächst forcierte er im Mitteldrittel einen Rückpass der Schwenninger, den folgenden Versuch eines Aufbaupasses fing er ab und versenkte die Scheibe präzise platziert im langen Eck (11.).
Auf der Gegenseite egalisierte die neu formierte Defensive der Löwen von Beginn an nicht nur zahlreiche Angriffsversuche der Gastgeber, sondern blockte auch etliche Schüsse. „Wir haben enorme Struktur, stehen oft richtig und deshalb blocken wir viele Schüsse“, sagte Daniel Pfaffengut nach der Partie. Entsprechend verlief Scheels Abend bis zu den beschriebenen Schlüsselszenen spät im zweiten Drittel auch eher ruhig. Gleichzeitig war es womöglich genau Scheels Ruhe, die den Löwen Sicherheit bis in den Angriff gab.
Nach Pfaffenguts 2:0 brachte selbst eine doppelte Unterzahl die Löwen nicht aus dem Konzept. Stattdessen begann die kleine Matthew-Wedman-Show: Bei 4-gegen-4 erhöhte er zunächst per Tip nach Passkombination über Fröberg und Glover auf 3:0 (39.), ehe er nur 36 Sekunden später in Überzahl die Vorlage von Biro zum 4:0 versenkte (40.).
Im Grunde war die Partie damit schon zur zweiten Pause entschieden. Doch einen hatten die Löwen noch: Erneut in Unterzahl spielend, bediente Brandan Biro den mitgelaufenen Eric Uba mit einem Flip-Pass aus dem Lehrbuch und der versenkte die Scheibe mit einem perfekten Tap-In am langen Pfosten zum 5:0-Endstand (47.).
Ausblick
Am Sonntag (20.09.26) reisen die Löwen nach Köln. Spielbeginn bei den Haien ist um 19.00 Uhr in der Lanxess Arena. Am nächsten Freitag (25.09.26 | 19:30 Uhr) dürfen die Löwen dann endlich zum ersten Mal in der heimischen NIX Eissporthalle antreten: Gegner sind die Nürnberg Ice Tigers. Karten gibt es schon jetzt im Löwen-Ticket-Shop. Natürlich überträgt MagentaSport alle Partien live und die Partie gibt es auch im Live-Ticker.