Zurück im Spielbetrieb: Zwei Heimspiele und eine Auswärtsaufgabe für die Löwen

Heimauftakt nach der Pause: Löwen treffen auf Bremerhaven
Nach der Länderspielpause greifen die Löwen Frankfurt wieder ins DEL-Geschehen ein. Am Mittwoch, 25.02.2026, steigt um 19:30 Uhr das Heimspiel in der NIX Eissporthalle. Zu Gast am 45. Spieltag sind die Fischtown Pinguins Bremerhaven.
Offensiv wird das Spiel der Bremerhavener vor allem von ihren punktstärksten Kräften getragen. An der Spitze der internen Scorerliste steht derzeit Ziga Jeglic mit 33 Punkten. Der Angreifer vereint Abschlussstärke und Übersicht und kommt bislang auf 11 Tore sowie 22 Assists. Direkt dahinter folgt Verteidiger Akito Hirose, der mit 30 Punkten (4 Tore, 26 Vorlagen) besonders durch sein Aufbauspiel und seine Beteiligung an Offensivaktionen auffällt. Ebenfalls brandgefährlich bleibt Jan Urbas mit 29 Punkten aus 12 Treffern und 17 Assists – vor allem im Abschluss zählt er zu den zuverlässigsten Optionen der Pinguins.
Zwischen den Pfosten verfügen die Bremerhavener über stabile Werte. Kristers Gudlevskis überzeugt mit einer starken Fangquote von 92,13 Prozent und zählt damit zu den effizientesten Schlussmännern im Kader. Dahinter folgen Julius Hudacek mit einer Fangquote von 88,20 Prozent sowie Leon Hungerecker mit 88,22 Prozent – ein Goalie-Duo, das jederzeit einspringen und für Stabilität sorgen kann.
Hinter der Bande der Bremerhavener steht Cheftrainer Alexander Sulzer, der die Mannschaft mit klarer Struktur und hoher Intensität spielen lässt. Der Blick auf die jüngsten direkten Aufeinandertreffen zeigt ein leichtes Übergewicht für die Norddeutschen: In den letzten Duellen konnte Bremerhaven mehrfach punkten, während die Löwen ihrerseits jedoch ebenfalls einen deutlichen Heimsieg verbuchen konnten. Der direkte Vergleich blieb zuletzt also umkämpft – ein weiteres enges Spiel ist zu erwarten.
Der Gegner im Fokus: Schwenninger Wild Wings
Am Freitag, den 27.02.2026, gastieren die Löwen Frankfurt um 19:30 Uhr bei den Schwenninger Wild Wings.
Offensiv tragen bei den Schwarzwäldern vor allem Tyson Spink und Kyle Platzer die Hauptlast. Tyson Spink kommt bislang auf 27 Scorerpunkte und ist mit 15 Treffern sowie 12 Assists der torgefährlichste Akteur der Wild Wings. Kyle Platzer folgt mit 29 Punkten (7 Tore, 22 Vorlagen) und fungiert als wichtiger Spielmacher im Angriffsdrittel. Auch Ty Lor Spink zählt mit 26 Punkten (10 Tore, 16 Assists) zu den konstanten Punktelieferanten der Schwenninger Offensive.
Im Tor setzt Schwenningen in erster Linie auf Joacim Eriksson, der mit einer Fangquote von 90,95 Prozent und mehreren Shutouts zu den stabilen Rückhalten des Teams gehört. Ergänzt wird das Goalie-Duo von Michael Bitzer, der aktuell eine Fangquote von 87,62 Prozent aufweist.
Hinter der Bande steht Cheftrainer Steve Walker, unter dessen Leitung Schwenningen strukturiert und körperbetont auftritt. Die letzten drei Aufeinandertreffen entschieden die Wild Wings jeweils für sich. Nun steht das letzte Duell beider Teams in dieser Saison an, in dem die Löwen noch einmal dagegenhalten wollen.
Löwen empfangen Wolfsburg zum Saisonduell
Mit den Grizzlys Wolfsburg erwartet die Löwen Frankfurt am 01.03.2026 um 14.00 ein weiterer anspruchsvoller Gegner im Kampf um wichtige Punkte in der Hauptrunde. Die Niedersachsen präsentieren sich in dieser Saison offensiv gefährlich und verfügen über mehrere Spieler, die konstant für Produktion sorgen.
Allen voran steht Matthew White an der Spitze der internen Scorerliste. Der US-Amerikaner kommt bislang auf 40 Punkte und überzeugt mit seiner Kombination aus Spielübersicht und Abschlussstärke. In 43 Einsätzen erzielte der Angreifer 12 Tore und bereitete 28 weitere Treffer vor – damit ist er der zentrale Dreh- und Angelpunkt im Wolfsburger Offensivspiel. Auch Tyler Gaudet zählt zu den tragenden Säulen im Angriff: Mit 35 Punkten (11 Tore, 24 Assists) bringt der Kanadier sowohl körperliche Präsenz als auch spielerische Qualität in die Reihen der Grizzlys. Komplettiert wird das Trio der Topscorer von Spencer Machacek, der mit 34 Punkten aus 17 Treffern und 17 Vorlagen ebenfalls regelmäßig Akzente setzt und besonders im Abschluss brandgefährlich ist.
Im Tor bauen die Wolfsburger in erster Linie auf Dustin Strahlmeier. Der erfahrene Schlussmann weist mit einer starken Fangquote von 92,15 Prozent und einem Gegentorschnitt von 2,36 überzeugende Werte auf und zählt damit zu den verlässlichen Rückhalten seines Teams. Ergänzt wird er von Hannibal Weitzmann, der mit einer Fangquote von 88,51 Prozent ebenfalls Einsatzzeiten erhält und dem Trainerteam eine zusätzliche Option zwischen den Pfosten bietet.
Hinter der Bande steht Cheftrainer Mike Stewart, unter dessen Leitung Wolfsburg strukturiert und diszipliniert auftritt. Die bisherigen direkten Duelle in dieser Saison gingen allerdings deutlich an die Grizzlys: Wolfsburg entschied alle drei Aufeinandertreffen für sich (9:1, 4:1, 5:2) und reist entsprechend mit Selbstvertrauen nach Frankfurt.
Für die Löwen bedeutet dies eine klare Herausforderung – und zugleich die Chance, sich im nächsten Vergleich gegen die Niedersachsen anders zu präsentieren.
Löwen Frankfurt wollen nach der Pause nachlegen
Die Löwen Frankfurt starten mit einer klaren offensiven Achse in die Partie nach der Länderspielpause. Angeführt wird die interne Scorerliste von Linus Fröberg, der bislang auf 32 Punkte kommt und dabei 8 Tore sowie 24 Assists verbuchen konnte. Dahinter folgt Verteidiger Maksim Matushkin mit 28 Punkten (10 Treffer, 18 Vorlagen), der neben seinen defensiven Aufgaben auch regelmäßig im Angriffsspiel Akzente setzt. Komplettiert wird das Trio der punktbesten Löwen von Cameron Brace, der 26 Punkte aus 15 Toren und 11 Assists beisteuerte und vor allem durch seine Abschlussstärke für Gefahr sorgt.
Auch in den Special Teams zeigen sich die Löwen stabil. Die Unterzahlquote liegt bei 78,47 Prozent, während die Überzahl mit 20,15 Prozent ebenfalls wichtige Akzente setzen kann. Im Tor verfügt Frankfurt mit Cody Brenner (Fangquote 89,87 Prozent) und Mirko Pantkowski (88,57 Prozent) über ein erfahrenes Duo, das der Mannschaft den nötigen Rückhalt gibt.
Personell mussten die Löwen zuletzt eine Veränderung hinnehmen: Stürmer Jakob Lilja und der Club einigten sich auf eine sofortige Vertragsauflösung. Dennoch bleibt die Mannschaft von Trainer Tom Pokel offensiv variabel und kann die entstandene Lücke im Kollektiv auffangen.
Mit Rückenwind gehen die Frankfurter in die Begegnung, denn die letzten beiden Spiele vor der Pause konnten die Löwen für sich entscheiden – sowohl gegen Berlin als auch gegen Köln verließ Frankfurt das Eis als Sieger. Diese Ergebnisse unterstreichen die positive Entwicklung, an die die Mannschaft nun anknüpfen möchte.
Besonderer Besuch beim Heimspiel
Beim Heimspiel der Löwen Frankfurt am 25. Februar gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven wird die Familie von Wade MacLeod in der NIX Eissporthalle zu Gast sein und die Partie vor Ort verfolgen.
Der kanadische Stürmer verstarb im Alter von 38 Jahren nach langer Krebserkrankung. Bereits seit 2013 hatte er gegen eine aggressive Krebsform gekämpft und sich der Krankheit immer wieder mit großem Mut und bemerkenswerter Stärke gestellt. Vor einem geplanten Wechsel in die DEL2 wurde bei ihm erneut ein Gehirntumor diagnostiziert, der damals operativ entfernt werden konnte. Aufgrund dieser Erkrankung konnte er jedoch nicht wie vorgesehen für die Löwen Frankfurt auflaufen, obwohl ein Engagement bereits geplant war. Mehrere deutsche Clubs – darunter Rosenheim, Frankfurt und Dresden – trauerten gemeinsam um ihn und erinnern an einen Spieler, der sportlich wie menschlich großen Eindruck hinterlassen hat.
Sei ein Teil der aktuellen PENNY DEL-Saison und feuere die Löwen an! Das Auswärtsspiel wird wie immer live über MagentaSport übertragen oder beim Public Viewing in der "The Frankfurter Sportsbar". Zum Heimspiel empfangen wir euch mit bester Stimmung und großem Kampfgeist in der NIX Eissporthalle – Tickets gibt es wie immer im Löwen-Ticketshop.
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