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Zweimal bayerische Panther: Löwen treffen am Wochenende auf Augsburg und Ingolstadt

Noch fünf Spiele bis zur Olympia-Pause. Nach zuletzt vier Niederlagen in Serie wollen die Löwen den Trend unbedingt umdrehen. Das kommende Wochenende mit dem 40. und 41. Spieltag für sie dabei zunächst nach Augsburg (Fr, 16.1.2026, Curt-Frenzel-Stadion, ab 19.30 Uhr; Public Viewing in der Sportsbar „the Frankfurter“) ehe am Sonntag, 18.1.2026 der ERC Ingolstadt in der NIX Eissporthalle Frankfurt gastiert (Spielbeginn 14.00 Uhr). Karten für die Partie gibt es noch im Löwen-Ticket-Shop. MAGENTASPORT überträgt natürlich live.

Augsburger Panther:

Das Kellerkind der vergangenen Spielzeiten startete furios in die laufende PENNY DEL-Saison, wurde zuletzt aber von der Vergangenheit eingeholt. Seit Dezember 2025 gab es in 15 Spielen nur noch zwei Siege (einer davon gegen die Löwen), dazu kommen noch 7 Punkte aus OT/Penalty-Niederlagen. Siegreich war das Team von Head-Coach Bill Peters zuletzt vor zwei Wochen gegen Schwenningen, wobei die Panther ein 4:0 nach zehn Minuten fast noch aus der Hand gaben und nur knapp mit 7:6 gewannen. Mit 45 Punkten liegt der AEV aktuell auf Rang 11 der Tabelle (10 Punkte vor den Löwen). Vor allem die Special Teams liegen den Augsburgern aktuell gar nicht: Sowohl Powerplay (16,38 %) wie auch Penalty Killing (70,41 %) sind die schwächsten Werte der Liga. Topscorer sind Alex Blank (15 T, 20 A) und Alexandre Grenier (11 T, 22 A).

ERC Ingolstadt:

Nach drei Niederlagen um den Jahreswechsel gelang Ingolstadt zuletzt wieder der Turnaround: Siege gegen die Löwen und Nürnberg sowie ein gutes Spiel gegen die zur Zeit unaufhaltsamen Kölner Haie brachten das Team von Mark French wieder in die Spur. Mit 74 Punkten ist der ERCI auf Rang 4 mitten im Vierkampf um die „Top 4“ der Tabelle (mit Mannheim, München und Straubing). Alle Teams trennen nur vier Punkte, somit zählt auch für Ingolstadt jeder Punkt. Herausragend ist bei den Panthern von der Donau das Unterzahl (82,52 %, zweitbestes der Liga) sowie der Dampf in der Offensive: Kein Team schließt öfter ab als Ingolstadt (2423 Schüsse, knapp 200 Stück mehr als der Zweite, davon 1359 Schüsse aufs Tor). Entsprechend wenig wundert es, dass der Top-Scorer der Liga ein Ingolstädter Trikot trägt: Riley Barber (27 T, 27 A).

Löwen Frankfurt:

Die „streaky Löwen“ sind zurück. Nach vier Spielen mit Punktgewinnen um Silvester, setzte es zuletzt wieder vier Niederlagen in Serie. Auffällig: Nach dem noch knappen 1:2 gegen Schwenningen fing sich die Defensive gegen Ingolstadt und Mannheim je sechs Gegentore, gegen Wolfsburg zuletzt fünf. Folglich dürfte klar sein, auf welchem Bereich Head-Coach Tom Pokel und sein Team zuletzt den Fokus legten. Ärgerlich war zuletzt vor allem die Tatsache, dass die Löwen auch gegen die Topteams aus Ingolstadt und Mannheim immer wieder sehr gute Phasen hatten, in denen sie das Spiel dirigierten. Meist zwang dabei zielstrebige, druckvolle Offensive den Gegner in dessen Drittel. Im Verbund hatte auch die Defensive über weite Strecken Zugriff auf den Gegner, doch vor einzelne, mitunter Individuelle Fehler bezahlten die Löwen fast immer direkt mit einem Gegentor. Ähnliche Fehler des Gegners konnte die Frankfurter Offensive leider nicht so eiskalt ausnutzen.
Stabilisiert haben sich bei den Löwen zuletzt das Powerplay (20,18 %, Rang 7 der Liga) und das Unterzahl (77,95 %, Rang 9). Bei 5-gegen-5 ist das Team von Tom Pokel auch nach dessen Amtsübernahme zumindest in Bezug auf die Corsi-Werte immernoch das schwächste der Liga (41,63%), was vor allem an der Frankfurter „Zurückhaltung“ im Abschluss liegt. 1674 Schüsse sind satte 750 Stück weniger als Ingolstadt.
Beim Kader wird auf Seiten der Löwen am Wochenende weiterhin Reid McNeill verletzt fehlen; alle anderen Löwen sind einsatzbereit.

 

Großes Jubiläum für Stadionsprecher Rüdiger Storch. 1992 hat er das Amt des Stadionsprechers übernommen, jetzt am komenden Sonntag ist es für Rüüüüdiger das 1000. Spiel für die Löwen, aus diesem Grund wird er natürlich durch diverse Aktionen geehrt.